Hallo zusammen,
ich bin schon seit ein paar Jahren dabei, meine Finanzen besser in den Griff zu kriegen, aber irgendwie läuft es nie so richtig rund. Jetzt bin ich über den Begriff "Zero-Based-Budgeting" gestolpert und frage mich, ob das wirklich was für Otto Normalverbraucher ist oder eher für Leute mit komlizierten Finanzverhältnissen.
Das Prinzip hab ich mir grob angelesen: Man nimmt das Nettoeinkommen des Monats und verteilt jeden einzelnen Euro auf eine Kategorie, bis am Ende rechnerisch null übrig bleibt. Also nicht nur Fixkosten und dann schauen was übrig bleibt, sondern wirklich alles aktiv zuweisen – Urlaub, Lebensmittel, Rücklagen, Spaß, alles.
Klingt erstmal logisch, aber ich frag mich:
- Wie geht man mit unregelmäßigen Ausgaben um? Bei mir kommen im Sommer immer mehr Kosten rein (Ausflüge, die Kinder haben Ferien, Eiscafé etc.), das macht Planung schwieriger.
- Wie detailliert muss man wirklich werden? Brauche ich 30 Kategorien oder reichen 8?
- Hat das wirklich jemand von euch konsequent durchgezogen, und hat es was gebracht?
Ich bin kein Finanzprofi und hab kein riesiges Einkommen, also mich interessiert vor allem die Praxiserfahrung von Leuten in ähnlichen Verhältnissen. Nicht die Theorie aus irgendwelchen amerikanischen YouTube-Videos, die von ganz anderen Gehältern ausgehen.
Freue mich auf eure Einschätzungen!
SparFuchs68