Hey zusammen,
ich stehe gerade vor der Entscheidung, meine Budgetplanung komplett umzustellen und weiß nicht so recht, in welche Richtung ich gehen soll. Bisher läuft bei mir ehrlich gesagt ziemlich viel nach Gefühl, was im Alltag meistens okay ist, aber gerade jetzt im Sommer merke ich, dass die Ausgaben einfach auseinanderdriften. Klimaanlage läuft auf Hochtouren, Urlaub steht an, dazu noch ein paar Sommerprojekte – und plötzlich weiß ich nicht mehr, wo das Geld geblieben ist.
Ich hab mich jetzt ein bisschen eingelesen und bin auf die klassische Envelope-Methode gestoßen, also Bargeld in Umschläge aufteilen nach Kategorien (Lebensmittel, Freizeit, Urlaub etc.). Das klingt irgendwie greifbar und simpel. Gleichzeitig frage ich mich aber, ob das 2026 noch zeitgemäß ist – ich zahle fast alles per Karte oder Handy.
Alternativ gibt es ja jede Menge Apps und digitale Tools. Hab auch schon von Zero-Based-Budgeting gehört, was wohl ähnlich funktioniert, aber eben komplett digital.
Mich würde interessieren: Habt ihr selbst Erfahrungen mit einer der beiden Methoden? Was funktioniert wirklich langfristig, nicht nur die ersten drei Monate? Und macht es überhaupt Sinn, beides zu kombinieren – also z.B. Bargeldumschläge nur für bestimmte Kategorien wie Lebensmittel, und den Rest digital zu tracken?
Bin für jeden Erfahrungsbericht dankbar.
Grüße, Marcus