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Als Student im Sommer günstig über die Runden kommen – wie macht ihr das?

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Lena F.
Beiträge: 10
Themenstarter
(@lenafischer)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten
[#27]

Hallo zusammen,

ich bin gerade im dritten Semester und merke, dass mein BAföG plus der Mini-Job einfach nicht so weit reichen wie ich dachte. Besonders jetzt im Sommer wird's komisch – einerseits will man mal was unternehmen, andererseits läuft die WG-Klimaanlage und die Stromrechnung macht mir schon ein bisschen Angst, wenn ich an den August denke.

Ich frage mich ehrlich gesagt, wie andere Studenten das hinbekommen. Nicht so dieses klassische 'kauf dir keinen Kaffee to-go'-Zeug, das hab ich schon tausendmal gelesen und bringt mich nicht wirklich weiter. Mich interessieren eher die Sachen, die wirklich einen Unterschied machen: Wie plant ihr größere Ausgaben vor? Gibt es Wege, im Sommer günstiger zu essen, ohne nur Nudeln mit Tomatensauce? Und wie geht ihr mit dem Thema Urlaub um – lohnt sich da überhaupt was einzuplanen oder ist das illusorisch bei knappem Budget?

Ich hab auch das Gefühl, dass ich bei manchen Fixkosten noch Luft nach unten hätte, bin mir aber nicht sicher wo ich anfangen soll ohne den Überblick zu verlieren. Handy, Streaming, Semesterticket – das eine oder andere Abo schleicht sich ja schnell ein.

Freue mich über konkrete Erfahrungen, keine Theorie bitte 😊

Lena


2 Antworten
Werner Bergmann
Beiträge: 11
(@wernerb72)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Hallo Lena,

ich bin zwar kein Student mehr, aber ich beschäftige mich beruflich viel mit Konten, Kosten und Geldflüssen – und das Grundprinzip ist immer dasselbe, egal ob Student oder Selbstständiger.

Der größte Hebel ist meiner Erfahrung nach nicht das Einsparen von Kleinkram, sondern das bewusste Trennen von fixen und variablen Ausgaben. Schreib einmal alle Fixkosten auf – Miete, Handy, Streaming, GEZ falls zutreffend – und schau was davon wirklich unverzichtbar ist. Streaming lässt sich oft mit Kommilitonen teilen, das halbiert die Kosten sofort.

Beim Thema Strom im Sommer: Klimaanlage ist ein echter Kostentreiber. Wenn's geht, Rollläden tagsüber unten und abends lüften – das klingt trivial, aber spart tatsächlich einiges.

Und zum Urlaub: Ich hab selbst mal in einem anderen Thread über günstige Konten geschrieben – für Studenten lohnt sich ein kostenloses Girokonto mit kostenloser Auslandszahlung, damit im Urlaub keine versteckten Gebühren anfallen. Das ist wenigstens eine Stellschraube, die du schnell drehen kannst.


Antwort
Markus Frenzel
Beiträge: 6
(@markusfrenzel)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Ich seh das etwas anders als Werner – der Kleinkram summiert sich am Ende doch, vor allem bei Studenten wo die Marge eh dünn ist.

Konkreter Tipp aus eigener Erfahrung: Mensen sind oft unterschätzt. Gerade im Sommer gibts viele Hochschulmensen die auch günstige Außer-Haus-Gerichte anbieten, und mit Studentenausweis zahlst du oft unter 3 Euro für ein vollwertiges Mittagessen. Wenn man das konsequent nutzt statt immer selbst zu kochen (was auch Strom und Zeit kostet), kann das schon 30-40 Euro im Monat ausmachen.

Für den Urlaub: Campen oder Couchsurfing sind keine Verzichts-Optionen, die machen manchmal mehr Spaß als ein Hotel. Bin da nicht sentimental drüber.

Was Abos angeht – da würd ich ehrlich sein mit dir: Die meisten Leute unterschätzen wie viele laufende Kosten sie haben bis sie's mal aufschreiben. Einmal im Jahr alles kündigen was man drei Monate nicht genutzt hat ist 'ne einfache Regel die funktioniert.


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