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50/30/20-Regel funktioniert nicht bei 2.800€ netto - was mache ich falsch?

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Stefan Kramer
Beiträge: 8
Themenstarter
(@stefank47)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten
[#1]

Hallo zusammen,

ich lese überall von dieser 50/30/20-Regel und dass man davon mindestens 20% sparen sollte. Bei mir geht das aber einfach nicht auf. Ich verdiene 2.800€ netto und müsste ja theoretisch 560€ im Monat sparen können.

Meine fixen Kosten:
- Miete warm: 950€
- Auto (Kredit + Versicherung + Sprit): 380€
- Handy + Internet: 85€
- Lebensmittel: ca. 400€
- Gym: 35€
- Streaming-Dienste: 45€

Das sind schon 1.895€ und dann kommen ja noch Kleidung, mal essen gehen, unvorhergesehene Ausgaben dazu. Am Monatsende ist praktisch nichts mehr da zum Sparen. Wo ist mein Denkfehler? Sind die 2.800€ vielleicht einfach zu wenig oder mache ich was grundlegend falsch?

Danke für eure Hilfe!


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4 Antworten
Klaus M.
Beiträge: 12
(@klaus_1975)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Moin Stefan, ehrlich gesagt: deine Ausgaben sind einfach nicht im Rahmen. Ich hab 30 Jahre Berufserfahrung und kenne das von vielen jungen Leuten - man übernimmt sich bei Miete und Auto.

950€ Miete ist für dein Gehalt zu teuer, Punkt. Und 380€ fürs Auto auch. Da musst du ran, sonst wird das nie was mit dem Sparen. Die 50/30/20-Regel ist nicht das Problem, sondern deine Prioritäten bei den Ausgaben.

Fang erstmal klein an: 50€ im Monat sparen ist besser als gar nichts. Aber langfristig musst du bei Miete oder Auto was ändern.


Antwort
Stefan Mueller
Beiträge: 10
(@stefan-mueller)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Hi Stefan,

dein Problem liegt meiner Meinung nach an den zu hohen Fixkosten. 950€ Miete bei 2.800€ netto sind schon 34% - das ist definitiv zu viel. Die Faustregel besagt maximal 30% für Wohnen. Dazu kommt dein Auto mit 380€ - das sind nochmal fast 14%. Zusammen hast du schon fast 50% nur für Wohnen und Mobilität.

Mein Tipp: Schau mal nach einer günstigeren Wohnung oder überlege, ob du das Auto wirklich brauchst. Vielleicht reicht auch ein älteres, abbezahltes Fahrzeug? Bei den Streaming-Diensten für 45€ würde ich auch mal schauen - brauchst du wirklich alle?

Die 50/30/20-Regel funktioniert nur, wenn die Grundkosten stimmen. Mit deiner aktuellen Struktur ist Sparen leider schwierig.


Antwort
Stefan Weber
Beiträge: 10
(@s-weber)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Kenne das Problem nur zu gut! Bei mir waren's früher die Kredite die alles aufgefressen haben.

Bei dir ist's halt die Kombination aus teurer Miete und dem Autokredit. 1.330€ nur für Wohnen und Auto ist echt heftig bei dem Einkommen. Kannst du vielleicht mit Mitbewohnern die Miete teilen? Oder Job wechseln für mehr Gehalt?

400€ Lebensmittel find ich auch bisschen viel für eine Person. Da geht bestimmt noch was.


Antwort
Lukas Hartmann
Beiträge: 11
(@l-hartmann)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Hey, ich erkenne das Problem gut! Bei 2.800€ netto ist die 50/30/20-Regel tatsächlich schwer umsetzbar, weil die Fixkosten prozentual viel höher sind als bei höheren Einkommen.

Deine 950€ Miete sind schon 34% vom Netto - optimal wären maximal 30%. Das Auto mit 380€ ist auch heftig, das sind nochmal 13,5%. Zusammen sind das fast 48% nur für Wohnen und Mobilität.

Ich würde erstmal bei den Streaming-Diensten anfangen - 45€ ist schon ordentlich, da kann man sicher was kürzen. Beim Auto wäre die Frage: Ist der Kredit noch lange zu bedienen? Falls ja, könnte sich eine Umschuldung lohnen. Hab neulich einen interessanten Thread dazu gelesen: Vergleichsportal 1,9% - Bank bietet 6,8%: Woher der krasse Unterschied? - da ging es um massive Zinsunterschiede bei Krediten.

Realistisch sind bei deinem Einkommen vielleicht erstmal 10-15% Sparquote als Ziel. Das wären immerhin 280-420€. Nicht entmutigen lassen - die Regel ist halt für höhere Einkommen gemacht!


Antwort
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