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KI-Boom treibt Kupfer-Nachfrage: Chile/Peru Minenaktien überbewertet?

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Stefan Kellner
Beiträge: 10
Themenstarter
(@stefan92)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Wochen
[#50]

Hallo zusammen,

ich beschäftige mich seit ein paar Monaten intensiver mit Rohstoffen und bin bei Kupfer hängen geblieben. Überall liest man, dass die KI-Revolution einen massiven Kupferbedarf auslöst - Rechenzentren, neue Stromnetze, E-Mobilität usw.

Jetzt im Frühling sieht man ja auch wieder überall die Bauaktivitäten anlaufen, was zusätzlich zur Nachfrage beiträgt. Die Minenaktien aus Chile und Peru sind teilweise schon um 40-60% gestiegen seit letztem Herbst. Southern Copper, Antofagasta, BHP Billiton - alle ziemlich stark gelaufen.

Meine Frage: Ist das jetzt schon zu spät zum Einsteigen oder stehen wir wirklich am Anfang eines jahrzehntelangen Superzyklus? Die Bewertungen sehen auf den ersten Blick nicht mehr günstig aus, aber wenn die KI-Story stimmt, könnte das ja erst der Anfang sein.

Wie seht ihr das? Habt ihr schon investiert oder wartet ihr auf einen Rücksetzer? Bin für jede Einschätzung dankbar!

Gruß
Stefan


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1 Antwort
Andreas Mueller
Beiträge: 5
(@skeptikfinanz47)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Wochen

Hmm Stefan, ich bin da eher skeptisch. Klar, die KI-Story klingt überzeugend, aber erinnert mich stark an den Dot-Com-Boom damals. Jeder springt auf denselben Zug auf und die Bewertungen gehen durch die Decke.

Bei meiner ETF-Diskussion neulich hab ich schon gemerkt, wie schwer es ist, den richtigen Zeitpunkt zu erwischen. Einzelaktien sind da noch viel riskanter.

Die Minenkonzerne haben außerdem oft andere Probleme: politische Risiken in Südamerika, Umweltauflagen, volatile Kosten. Wenn der KI-Hype abflacht, stehst du möglicherweise mit überteuerten Aktien da. Ich würd eher auf einen breiteren Rohstoff-ETF setzen, falls überhaupt.


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