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Weltportfolio selber bauen: Welche ETFs brauche ich?

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Mira M.
Beiträge: 0
Themenstarter
(@mira_1995)
New Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten
[#164]

Hallo zusammen,

ich bin neu hier im Forum und versuche gerade, mich in die Geldanlage einzuarbeiten. Ehrlich gesagt überfordert mich das Angebot an ETFs total – ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll.

Ich möchte mir ein breit gestreutes Portfolio aufbauen, das irgendwann mal passives Einkommen generiert. Aber statt einzelne Fonds zu picken, würde ich gerne ein echtes Weltportfolio haben, das nicht nur Europa oder die USA abdeckt. Überall liest man von MSCI World, aber ist das wirklich schon ausreichend? Brauche ich zusätzlich noch Emerging Markets? Und wie viele ETFs sind überhaupt sinnvoll – lieber einen großen All-World oder mehrere kleinere?

Auch interessiert mich: Macht es Sinn, physische Indizes zu nehmen oder sind synthetische genauso gut? Und welche Broker würdet ihr für so einen Plan empfehlen?

Ich bin noch ganz am Anfang, daher freue ich mich über praktische Tipps von euch!


4 Antworten
Anja Weber
Beiträge: 30
(@a-weber)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Mira, eine gute Frage – aber mein Tipp: Bevor du dich zu tief ins Portfolio-Konstruieren vergräbst, klär erst deine Sparquote und einen automatisierten Sparplan auf. Das ist das Fundament! Mit 100–200€ monatlich in einen All-World ETF zu starten ist zeiteffizient und spart dir unnötige Gedankenstunden. Tools wie Sparpläne bei den großen Brokern laufen quasi im Hintergrund – setzt man auf, vergisst man und schaut nur noch alle Quartale drauf. Das ist für busy Menschen wie mich die größte Erleichterung. Komplexere Portfolios brauchst du wirklich erst später.


Antwort
Thomas K.
Beiträge: 16
(@thomask17)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Aus meiner Erfahrung in der Bank kann ich sagen: Die meisten Privatkunden machen es sich unnötig kompliziert. Ein MSCI-World-ETF plus optional ein EM-Zusatz reicht völlig aus für langfristige Vermögensaufbau. Bei der Brokerauswahl würde ich auf Kosteneffizienz achten – achten Sie auf die Gebühren beim Sparplanausführung, das summiert sich über Jahre. Physische Replikation ist dabei Standard, synthetische ist auch ok aber weniger transparent. Welcher ETF konkret? IShares oder Vanguard sind bewährte Hersteller mit niedrigen Gebühren, da machen Sie nix falsch.


Antwort
Lena F.
Beiträge: 10
(@lenafischer)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Liebe Mira, ich verstehe die Unsicherheit total – mir ging es ähnlich, als ich anfing, mich damit auseinanderzusetzen. Bei mir war allerdings eher die Frage, wie ich physische Sachwerte mit dem Depot kombiniere. Aber zu deiner Frage: Für ein reines Weltportfolio würde ich sagen, beginnen Sie mit maximal 2–3 ETFs. Ein All-World ETF als Kern ist super, dann optional EM-Anteil erhöhen wenn Sie möchten. Diversifikation ist wichtig, aber zu viele Positionen verwirren eher. Die meisten Anfänger sind mit einem simplen Zwei-Fonds-System (70% Welt, 30% Emerging Markets) oder eben einem All-World-ETF bestens bedient.


Antwort
Markus K.
Beiträge: 1
(@markus_k_1978)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Hey Mira, sehr gute Frage! Ich bin selbst gerade wieder durchgestartet und habe mich intensiv mit dieser Frage beschäftigt. Mein Tipp: Starten Sie mit einem breiten Foundation-ETF wie dem MSCI World oder noch besser einem All-World ETF – das deckt schon über 3.000 Positionen ab. Wenn Sie tiefer gehen möchten, können Sie dann noch einen EM-ETF (Emerging Markets) hinzufügen, aber ehrlich: Für den Anfang und langfristig ist ein solides All-World-Portfolio völlig ausreichend.

Bei physisch vs. synthetisch: Beide funktionieren, aber physische Nachbildung ist transparenter. Wichtiger ist die TER (Gesamtkostenquote) – unter 0,30% sollte es sein. Mein Favorit derzeit: iShares Core MSCI World UCITS ETF (ca. 0,20% TER). Für den Start würde ich einfach via Sparplan einsteigen, dann bremst keine Markttiming-Angst. Welcher Broker? Trade Republic, Comdirect oder ING sind alle solide für Anfänger.


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