Hallo zusammen,
ich beschäftige mich schon lange mit Geldanlage und habe in den letzten 20 Jahren viel gesehen – aber die aktuelle Situation frustriert mich ehrlich gesagt. Wir sprechen überall von Inflation, und ich sehe Anleger, die glauben, mit 2-3% Rendite müssen sie zufrieden sein. Das ist aber oft weniger als die schleichende Geldentwertung.
Mein konkretes Problem: Ich habe einen Teil meines Vermögens noch in klassischen Festgeldleitern bei 3,5-4%, dazu ein diversifiziertes ETF-Portfolio mit historischen Erwartungen von ca. 6-7% real. Aber sind diese Zahlen noch realistisch? Und wie geht ihr damit um, dass echte Inflation (nicht CPI, sondern was man wirklich spürt) völlig unterschiedlich wirkt – je nachdem ob man Energiekosten, Lebensmittel oder Immobilienfinanzierungen zahlt?
Wo investiert ihr konkret, um echten Kaufkraftverlust zu bremsen? Rohstoffe, Infrastruktur-ETFs, inflationsgebundene Anleihen? Oder sind das Schnee von gestern? Freue mich auf eure Erfahrungen.