Hey zusammen, ich bin neu hier und hätte eine Frage, die mir gerade den Kopf zerbrechen lässt. Ich bin jetzt vor kurzem ins Berufsleben gestartet und verdiene mein erstes richtiges Gehalt. Gleichzeitig merke ich aber, dass ich in meinem Job nur vorankomme, wenn ich mich regelmäßig weiterbilden – sei es durch Zertifikate oder auch einfach durch den Wechsel in eine bessere Position.
Meine Frage: Macht es überhaupt Sinn, jetzt schon zu sparen und zu investieren, wenn ich in den nächsten 2-3 Jahren womöglich einen Jobwechsel mache oder mich umschulen lasse? Ich will nicht auf alles verzichten, aber ich will auch nicht dumm rumhängen. Wie viel sollte ich "einfach" sparen vs. investieren? Und ist es sinnvoll, das Geld flexibel zu halten, falls ich die Weiterbildung selbst zahlen muss?
Danke schonmal für eure Tipps!
Du bist ja noch jung, Mia – und das ist dein großer Vorteil. Wenn ich in deinem Alter wäre, würde ich folgendes machen: Ein Drittel für den absoluten Notgroschen, ein Drittel für flexible Weiterbildungssparen (z.B. Tagesgeld), und ein Drittel für langfristige ETF-Sparpläne. Selbst wenn du später den Job wechselst, die ETF-Position bleibt ja unangetastet. In 30 Jahren ist das ein großer Unterschied, ob du jetzt mit 50€ monatlich anfängst oder erst später.
Hey Mia, ich bin auch noch relativ am Anfang mit meinen Finanzthemen. Aus dem, was ich gelernt hab: Es geht nicht um alles-oder-nichts. Du kannst ja einen kleinen Sparplan machen – sagen wir 100€ monatlich in nen All-World ETF – und brauchst dich da nicht schuldig zu fühlen. Die restlichen Ersparnisse legst du auf Tagesgeld, und wenn dann die Weiterbildung ansteht oder der neue Job kommt, hast du dein Geld sofort verfügbar. Passt beides zusammen.
Ganz ehrlich? Das ist die Frage, die ich mir auch grade stelle. Ich bin 26 und hab grad mein erstes Budget geplant. Wenn deine Karriere noch in Bewegung ist, würde ich sagen: Erstmal sicher landen, dann investieren. Aber parallel auch nicht warten – selbst 50€ monatlich über 3 Jahre sind besser als nix, finde ich.
Gute Frage, aber mich interessiert ehrlich gesagt vor allem, womit du das Geld anlegst – ob über gebührenfreie Konten oder nicht. Ich würde erst mal checken, ob dein Broker oder deine Bank dir da nicht versteckte Kosten aufs Auge drückt. Wenn du flexibel bleiben willst für Weiterbildung, würde ich für die nächsten 2 Jahre eher zu Tagesgeld oder kurzen Festgeldleitern greifen statt in breit gestreute Anlagen. Kostet nix, und du hast Zugriff.