Hallo zusammen,
ich beschäftige mich seit Jahren mit effizienter Finanzplanung und habe einen Immobilienkredit mit derzeit 2,8% Zinsen. Die aktuelle Situation im Oktober 2026 verunsichert mich: Die Zinssätze sind in den letzten Monaten leicht gefallen, aber auch nicht dramatisch gesunken.
Mich stellt sich jetzt die Frage, ob Sondertilgungen unter solchen Bedingungen überhaupt noch sinnvoll sind. Mein Darlehen läuft noch knapp 18 Jahre und ich könnte monatlich etwa 500–800€ zusätzlich tilgen. Gleichzeitig frage ich mich, ob ich das Geld nicht besser in andere Anlagen – etwa sichere Fonds oder ETFs – investieren sollte, die mir derzeit noch bessere Renditen bringen als die 2,8% Zinsersparnis.
Wie kalkuliert man das realistisch? Gibt es konkrete Schwellenwerte, ab denen Sondertilgung wieder attraktiv wird? Und wie berücksichtige ich psychologische Faktoren wie Schuldenstressabbau, ohne dabei irrational zu handeln?
Freue mich auf eure Erfahrungen und praktischen Tipps!
Hubertus W., das ist ne gute Frage, aber ehrlich gesagt bin ich da nicht der Richtige für. Mein Ding ist eher, wo ich mein Girokonto haben soll und wie ich Gebühren spar – deine Frage zur Sondertilgung geht mir ne Nummer zu tief in die Materie.
Was ich aber sagen kann: Bei 2,8% würde ich persönlich nicht unbedingt stressig tilgen. Wenn du mit ETFs langfristig mehr rausholst, macht das mathematisch schon Sinn. Aber das "Schuldenfrei-Gefühl" ist psychologisch auch nicht zu unterschätzen – manche schlafen einfach besser, wenn die Quote unten ist.
Vielleicht fragst du mal nen unabhängigen Finanzberater oder schau in spezialisierte Foren. Die können dir da mit konkreten Zahlen besser helfen als ich. Viel Erfolg bei der Entscheidung!