Kenne das Dilemma gut – ich hab hier schon öfter über das Thema geschrieben, auch im Kontext Kurzfristig 800€ leihen: Dispo oder Kleinkredit – was nehm ich?.
Bei mir ist der Ansatz ein anderer als Nebenjob: Ich habe geschaut, ob ich intern mehr rausholen kann, bevor ich extern Energie investiere. Konkret: Ich habe beim Arbeitgeber nach einem Überstundenausgleich in Geld statt Freizeit gefragt – hat nicht immer geklappt, aber manchmal schon. Zweite Sache, die ich unterschätzt hatte: Einmalzahlungen gezielt zur Sondertilgung nutzen. Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld, auch kleine Beträge. Das klingt banal, aber es hat bei mir den Zeitraum bis zur vollständigen Tilgung spürbar verkürzt.
Was ich beim Nebenjob skeptisch sehe: Nach einem 50-Stunden-Ingenieur-Tag (bei dir als PM ähnlich) ist man nicht mehr produktiv genug, um wirklich Qualität abzuliefern. Fehler kosten dann auch wieder Energie. Vielleicht erstmal prüfen, was intern noch drin ist.