Hallo zusammen,
ice hatte über die Jahre hinweg nicht nur mein Portfolio optimiert, sondern bin auch der Frage nachgegangen: Was verdiene ich eigentlich mit meinen praktischen Fähigkeiten? Bei mir ist es vor allem die Elektroinstallation und kleinere Haustechnik-Reparaturen, die ich über die Jahre aufgebaut habe – nicht professionell, aber solide handwerkliches Wissen.
Ich kenne aus meinen IT-Konsulting-Zeiten verschiedene Plattformen wie TaskRabbit oder Helpling, habe aber keine echten Zahlen, wie das bei handwerklichen Skills wirklich abläuft. Im Sommer jetzt würde das zeitlich passen, um das nebenbei zu testen – ähnlich wie ich früher Dividendentitel kombiniert habe.
Wie sind eure Erfahrungen konkret? Welche Plattformen (Handwerksbörse, eBay Kleinanzeigen als Basis, spezialisierte Apps?) zahlen sich wirklich aus? Und vor allem: Was bleibt am Ende übrig, wenn man die Anfahrtszeiten und die ganzen Smalltalk-Runden gegen den stündlichen Satz aufrechnet?
Ich gehe realistisch ran – nicht auf 2000€ extra im Monat hoffen, aber ein paar hundert Euro regelmäßig aufbauen interessiert mich schon.
Andreas, guter Ansatz. Ich hab ähnliches mit P2P-Krediten getestet – wichtig ist die ehrliche Kalkulation.
Bei den Plattformen: Helpling und TaskRabbit nehmen ordentlich Provision (oft 20-30%), dafür hast du aber die Vermittlung. Auf eBay Kleinanzeigen oder direkt über Mundpropaganda kriegst du höhere Margen, musst dir die Kunden aber selbst suchen und verwalten. Das kostet Zeit.
Mein Tipp: Fang mit einer etablierten Plattform an – weniger Aufwand – und schau, ob du zuverlässige Kunden für direkte Aufträge aufbaust. Nach 2-3 Monaten hast du dann ein realistisches Bild, ob dir der Aufwand-Nutzen passt.
Wie hoch sind deine kalkulierten Stundensätze?
Ich bin gerade selbst wieder im Neustart nach der Pause und kann dir ehrlich sagen: Die Plattformen sind manchmal frustrierender als gedacht. Kundengewinnung ist ein eigenes Projekt für sich. Aber als Einstieg zum Testen – warum nicht.