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Honorararbeit neben der Rente: Freibeträge und Steuererklärung 2026

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Klaus M.
Beiträge: 0
Themenstarter
(@klaus-mueller)
New Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten
[#94]

Hallo zusammen,

ich bin seit 5 Jahren in Rente und überlege jetzt, ob ich mir etwas dazuverdienen soll. Ein alter Kollege hat mich angesprochen, ob ich nicht ab und zu als Berater tätig sein könnte – würde um die 200–400 Euro im Monat sein, je nach Auftragslage.

Meine Frage: Wie sieht das mit Steuern aus? Ich bekomme bereits Renteneinkommen und habe bisher nur damit gerechnet. Bei den neuen Regelungen 2026 bin ich etwas verwirrt:

1. Gibt es einen Freibetrag bei Honoraren, ab dem die Steuer greift?
2. Muss ich das der Rentenversicherung melden, oder ist das egal?
3. Lohnt sich eine Steuererklärung für diese Summen überhaupt, oder zahle ich am Ende mehr Steuern, als ich verdiene?

Ich bin eher vorsichtig bei sowas und möchte alles korrekt machen, ohne dass mir die Bürokratie über den Kopf wächst. Wie haben das andere Rentner gelöst? Was ist die realistische Situation 2026?


3 Antworten
Markus Brenner
Beiträge: 6
(@markus-brenner)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Hallo Klaus,

da kann ich dir aus meiner Erfahrung helfen. Das Wichtigste zuerst: Es kommt darauf an, ob es sich um eine freiberufliche Tätigkeit oder einen Gewerbebetrieb handelt. Bei Beratungshonoraren meist freiberuflich, das ist günstiger.

Du hast einen Grundfreibetrag von knapp 12.500 Euro für 2026 bei der Einkommensteuer. Das bedeutet: erst ab dieser Summe zahlst du Steuern. Allerdings zählt hier dein gesamtes Einkommen – also Rente plus Honorar zusammen. Mein Tipp: Lass dich von einem Steuerberater beraten, ist oft günstiger als man denkt. Zu deinen 200–400 Euro: Das ist so wenig, dass du mit hoher Wahrscheinlichkeit gar keine zusätzlichen Steuern zahlst. Die Rentenversicherung ist beim Thema nebenberufliche Tätigkeit entspannter geworden. Wichtig ist nur: Es darf nicht dein Hauptjob werden. Mach einfach eine Steuererklärung – die meisten Rentner tun das sowieso, um Steuern zu sparen.


Antwort
Stefan Mueller
Beiträge: 13
(@stefan-mueller37)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Klaus, kurz gesagt: Bei 200–400 Euro im Monat brauchst du dir wenig Sorgen zu machen. Das liegt so weit unter den Freibeträgen, dass dort praktisch nichts anfällt. Wichtiger: Achte darauf, dass du alle Rechnungen ordnungsgemäß ausstellst und dokumentierst – das ist das A und O für die Steuererklärung.


Antwort
Marcel K.
Beiträge: 15
(@marcel_1989)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Hallo Klaus,

da würde ich ehrlich gesagt genau auf die Kostenstruktur schauen. Die Frage ist weniger die Steuer als vielmehr: Was kostet dich diese Arbeit selbst? Fahrtskosten, Material, vielleicht eine Haftpflichtversicherung? Wenn deine echten Kosten hoch sind, reduzieren die deinen steuerpflichtigen Gewinn erheblich – das ist oft der Knackpunkt.

Zu deiner Frage zu den Freibeträgen: Der Grundfreibetrag gilt für alle. Aber rechne mit deinem Gesamteinkommen (Rente + Honorar). Wenn die Summe unter dem Grundfreibetrag liegt – und bei 200–400 Euro monatlich ist das sehr wahrscheinlich – zahlst du tatsächlich nichts Zusätzliches.

Mein ehrlicher Rat: Bevor du anfängst, kläre das mit dem Finanzamt ab. Eine kurze Mail kostet nichts und dir bleibt hinterher die Unruhe erspart. Ich habe ähnlich wie du früher auch immer versucht, alles selbst zu optimieren – manchmal lohnt sich aber auch, die Grenzen zu kennen, um unnötige Reibungsverluste zu vermeiden.


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