Hallo zusammen, ich bin seit ein paar Jahren im Ruhestand und habe mich in letzter Zeit intensiver mit meinem Portfolio auseinandergesetzt – besonders mit Rohstoffen und Seltenen Erden als Beimischung. Das läuft ganz gut, aber jetzt stellt sich mir eine wichtige Frage zur Besteuerung.
Ich erhalte meine Rente und zusätzlich Kapitalerträge aus Dividenden und Kursgewinnen. Mein Verständnis ist noch nicht so tief in allen Details: Wie genau funktioniert die Abgeltungssteuer in Kombination mit meiner Renteneinkünften? Kann ich da aktiv was optimieren, ohne in irgendwelche rechtlichen Graubereich zu geraten?
Speziell interessiert mich: Gibt es Strategien, wie ich mein Einkommen aus Kapitalerträgen strukturiere, um unnötige Steuerlast zu vermeiden? Oder sollte ich einfach davon ausgehen, dass die 26,375% automatisch abgezogen werden und nicht weiter dran rumfummeln?
Freue mich auf eure Erfahrungen aus dem Ruhestand.
Hallo Helmut S., gute Frage! Also bei mir hat sich gezeigt, dass die Basis einfach stimmen muss – und das ist auch bei Steuern so. Die 26,375% sind nicht automatisch das Ende der Geschichte.
Entscheidend ist dein persönlicher Steuersatz. Wenn deine Gesamteinkünfte aus Rente + Kapitalerträge niedrig genug sind, greift unter Umständen der Sparerpauschbetrag (801€ ledig). Manche Broker bieten auch mehrere Depots an, um die Pauschbeträge zu nutzen. Aber ehrlich: Das ist ein klassischer Fall für einen Steuerberater, weil es auf deine komplette Situation ankommt.
Was ich gelernt hab: Nicht rumfummeln, sondern transparent machen. Alles dokumentieren, dann mit einem Fachmann durchgehen. Das spart dir am Ende mehr als jeder DIY-Trick. Bei Kapitalerträgen lohnt sich das schnell.
Viel Erfolg dabei!