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Gehaltsverhandlung nach Beförderung: Wie bereite ich mich richtig vor?

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Werner Bachmann
Beiträge: 4
Themenstarter
(@werner-bachmann)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten
[#60]

Hallo zusammen,

vielleleicht eine etwas ungewöhnliche Frage aus meinem Alter heraus, aber ich möchte das Thema trotzdem ansprechen, weil ich es auch aus meinem beruflichen Umfeld höre: Ein guter Bekannter von mir wurde gerade befördert und steht jetzt vor der Gehaltsverhandlung. Er weiß aber gar nicht so richtig, wie er das angehen soll – was man vorbereiten muss, welche Unterlagen sinnvoll sind, wie man Argumente strukturiert.

Jetzt frage ich mich, ob es hier im Forum schon bewährte Strategien gibt. Geht es da hauptsächlich darum, Gehälter von ähnlichen Positionen zu recherchieren? Oder sollte man seine bisherige Leistung dokumentieren? Und wie wichtig ist das Timing – sollte man direkt nach der Beförderung verhandeln oder strategisch warten?

Ich würde gerne verstehen, wie man das strukturiert angeht, damit man nicht zu bescheiden rüberkommt, aber auch nicht unrealistisch wirkt. Für mein eigenes Finanzverständnis interessiert es mich besonders, welchen Unterschied eine gute Vorbereitung am Ende wirklich macht.

Danke für eure Einschätzungen!


2 Antworten
Stefan K.
Beiträge: 16
(@stefank47)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Hallo Werner,

interessante Frage! Ich bin selbst gerade wieder dabei, meine Karriere und finanzielle Planung zusammenzubringen – war ja lange raus aus dem Berufsleben. Was ich mitgenommen habe: Eine Gehaltsverhandlung ist auch ein Finanzthema, weil sie direkten Einfluss auf deine gesamte Altersvorsorge hat.

Mein Tipp: Sammle konkrete Zahlen, nicht nur Gefühle. Wie viel Wertschöpfung hast du gebracht? Welche Probleme gelöst? Dann recherche, was in deiner Branche und Region üblich ist – das zeigt, ob deine Forderung fair ist oder nicht.

Bei der Vorbereitung hilft es auch, vorher mit dem Arbeitgeber zu klären: Wird über die Beförderung selbst verhandelt oder über die Bezahlung der neuen Position? Das ist ein wichtiger Unterschied. Und immer einen Verhandlungsspielraum lassen – nicht mit der absoluten Untergrenze starten.

Ich hätte mir das für meinen Wiedereinstieg auch besser überlegt, ehrlich gesagt. Da wird schnell Geld verschenkt.


Antwort
Claudia Kramer
Beiträge: 17
(@claudiak)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Hallo Werner,

das ist eine wichtige Frage! Meine Perspektive ist da etwas anders als bei berufstätigen Menschen – ich bin inzwischen einige Jahre pensioniert – aber ich sehe das bei meinen Kindern und Enkeln immer wieder: Vorbereitung macht den enormen Unterschied aus.

Bei einer Gehaltsverhandlung nach Beförderung würde ich folgendes dokumentieren: erstens die Marktdaten für die neue Position (Branchenberichte, Gehaltsstatistiken), zweitens deine bisherige Bilanz (Projekte, Erfolge, die über Erwartung gingen), drittens eine realistische Zielspanne – nicht eine Einzelzahl.

Das Timing ist auch nicht unwichtig: Direkt nach der Beförderung hat man die beste Verhandlungsposition. Der Arbeitgeber hat sich ja gerade für dich entschieden.

Was ich aus meinem beruflichen Leben noch weiß: Nicht der bessere Redner gewinnt, sondern derjenige, der mit Zahlen und konkreten Beispielen arbeitet. Das ist auch für die eigene Altersvorsorge und Finanzplanung später wichtig – solide Daten sind dein bestes Argument.

Alles Gute für deinen Bekannten!


Antwort
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