Hallo zusammen! Ich bin Laura, neu hier im Forum und hoffe auf euren Rat. Nach 15 Jahren diszipliniertem ETF-Sparen bin ich jetzt bei etwa 180k angelangt - hauptsächlich MSCI World und ein bisschen EM. War eigentlich immer zufrieden damit, aber jetzt frage ich mich langsam ob ich nicht zu einseitig aufgestellt bin.
Meine Kollegen reden immer öfter über Einzelaktien, REITs oder auch andere Assetklassen. Bin ich zu konservativ geworden? Ab welchem Vermögen macht es Sinn, über den ETF-Tellerrand zu schauen? Oder soll ich einfach bei der bewährten Strategie bleiben?
Ich bin Mitte 30, verdiene ganz ok und kann weiterhin regelmäßig sparen. Risiko ist nicht das Problem, aber ich will auch nichts kaputt machen was gut läuft. Was meint ihr - diversifizieren oder bei den ETFs bleiben? Freue mich auf eure Erfahrungen!
Hi Laura,
erstmal Respekt für die 180k nach 15 Jahren! Das ist wirklich solide gemacht. Als jemand der auch beruflich ziemlich eingespannt ist, kann ich deine Überlegungen gut verstehen.
Ehrlich gesagt würde ich an deiner Stelle nicht zu viel ändern. MSCI World + EM ist schon sehr breit diversifiziert - du hast damit schon tausende Unternehmen weltweit im Depot. Die Kollegen mit ihren Einzelaktien machen oft mehr Aufwand für weniger Rendite.
Falls du wirklich diversifizieren willst, könntest du höchstens einen kleinen Teil (5-10%) in REITs oder Rohstoff-ETFs stecken. Aber bitte nicht überkomplizieren! Was gut läuft, soll man nicht kaputt reparieren.
Ich persönlich bin bei einem ähnlichen Setup geblieben, weil ich einfach keine Zeit für ständiges Rebalancing und Einzelaktien-Analyse hab. Der Ingenieur in mir mag die Einfachheit von ETFs 🙂
Bleib bei deiner bewährten Strategie, vielleicht noch 5-10% Immobilien-ETF dazu wenn überhaupt.
Gruß
Marcus