Ich bin da grundsätzlich skeptischer als ihr alle. Bevor ich irgendwas vergleiche, frage ich erstmal: Brauche ich das Produkt überhaupt?
Gerade bei Pflegezusatzversicherung und privater Rentenversicherung ist meine Erfahrung, dass die Kosten über die Laufzeit die prognostizierten Leistungen regelmäßig auffressen – und das unter Annahmen, die der Anbieter selbst gesetzt hat. Keine unabhängige Stelle prüft das wirklich.
Ich würde vor jeder Vergleichsmatrix die Frage stellen: Was wäre, wenn ich das Geld einfach selbst anlege, ohne Versicherungsmantel? Für manche Produkte gibt es echte Argumente dagegen (BU z.B. ist kaum selbst replizierbar), für andere ist die Antwort ehrlich gesagt 'nicht viel'. Die schöne Systematik, Tobias, kann auch dazu verleiten, Komplexität zu verwalten statt zu hinterfragen.
Hi Tobias, interessantes Thema. Ich komme nach einer langen Pause gerade erst wieder dazu, meine Finanzen überhaupt zu sortieren – von systematischen Vergleichsmatrizen bin ich noch weit entfernt 😅
Aber ich kann sagen: Das Problem mit den Vergleichsplattformen kenne ich. Hab neulich versucht, mich durch Riester-Alternativen zu klicken und war nach einer Stunde völlig verloren. Was mir geholfen hat war, zuerst gar keine Plattform zu nutzen, sondern erstmal eine einfache Liste zu machen: Was will ich absichern, und warum? Ohne diesen Schritt vergleiche ich ja Äpfel mit Birnen.
Deine Notion-Matrix klingt ehrlich gesagt schon ziemlich fortgeschritten. Für jemanden wie mich, der erst wieder Struktur aufbaut, wäre schon ein einfaches Haushaltsbuch der erste Schritt. Aber vielleicht kannst du ja mal ein Template teilen, wenn du fertig bist? Das würde sicher nicht nur mir helfen.
Ich check das gerade auch alles durch weil ich neu im Berufsleben bin und nicht weiß wo ich anfangen soll. Eure Matrix-Ansätze klingen mega kompliziert für mich als Einsteiger 😅 Habt ihr einen Tipp was man als erstes absichern sollte bevor man überhaupt vergleicht?