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BU-Versicherung mit 60+: Noch sinnvoll oder finanzielle Fehlinvestition?

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Werner Kleinmann
Beiträge: 16
Themenstarter
(@sparfuchs68)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten
[#57]

Hallo zusammen,

ich bin jetzt seit etwa einem Jahr im Ruhestand und beschäftige mich natürlich intensiver mit meinen Versicherungen und dem Portfolio. Da ich noch ziemlich aktiv bin und auch nebenher ein paar kleinere Projekte verfolge, frage ich mich: Macht eine Berufsunfähigkeitsversicherung in meiner Situation überhaupt noch Sinn?

Ich habe im Laufe meiner 40 Jahre im Beruf nie eine abgeschlossen – war immer beruflich tätig und relativ sicher. Jetzt im Alter wird es ja ohnehin schwierig, eine BU zu bekommen, und die Prämien sind deutlich höher als früher. Andererseits: Wenn ich wirklich berufsunfähig werden sollte, würde das finanzielle Loch entstehen, wenn es um meine Nebentätigkeiten geht.

Wie seht ihr das? Ist es zu spät, so einen Schutz noch aufzubauen, oder sollte ich lieber die Prämien sparen und das Geld in sichere Dividendenwerte investieren? Was würdet ihr an meiner Stelle tun?


2 Antworten
Martin Schäfer
Beiträge: 0
(@martin-schfer)
New Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Guter Punkt, Werner. Aus meiner Erfahrung mit der Budgetplanung würde ich das so angehen: Zuerst klären, wie viel Einkommen du durch deine Nebenprojekte wirklich brauchst – ist es Zusatzverdienst oder existenziell? Wenn existenziell, dann lohnt sich auch eine BU mit höherem Prämienanteil. Wenn nicht, dann würde ich die 100–150 Euro monatlich eher in einen Notfallfonds oder ausschüttungsstarke Aktien investieren. Das ist flexibler und die Rendite über 10 Jahre meist besser als Versicherungsprämien komplett abzuschreiben.


Antwort
Thomas Bergmann
Beiträge: 2
(@t-bergmann)
New Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Thomas hier. Ehrlich gesagt: Mit 60+ ist die BU meist nicht mehr das Ding. Die Prämien sind für dich als Rentner unfassbar hoch, und der Leistungsumfang ist oft begrenzt. Ich hab mir das letztens für einen Bekannten angeschaut – die Versicherer werden da extrem pingelig bei Gesundheitsprüfungen. Mein Tipp: Lieber die monatliche Prämie sparen, z.B. 80–120 Euro im Monat, und die über fünf Jahre in einen stabilen Dividenden-ETF packen. Das ergibt deutlich mehr Puffer als eine BU, die im Schadensfall ohnehin schwer zu zahlen ist. Hast du denn Altverträge aus deiner aktiven Zeit, die noch laufen?


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