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Cashback-Rate bei Barclays nach 3 Monaten halbiert - kann das legal sein?

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Hans-Jörg Weber
Beiträge: 8
Themenstarter
(@h-weber23)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten
[#36]

Hallo zusammen,

bin etwas ratlos und hoffe ihr könnt mir helfen. Hab mir im Februar die Barclays Visa besorgt, weil die mit 1% Cashback geworben haben. War eigentlich ganz zufrieden, hab für meine Gartenprojekte im Frühjahr einiges über die Karte laufen lassen - Baumarkt, neue Gartenmöbel, sogar den Rasenmäher.

Jetzt kam aber letzte Woche ein Brief, dass sich die Konditionen ändern und der Cashback-Satz auf 0,5% reduziert wird. Rückwirkend zum 1. Mai! Das heißt, ich hab schon im Mai weniger bekommen ohne es zu wissen.

Ist das überhaupt rechtens? Kann eine Bank einfach so die beworbenen Leistungen kürzen? Im ursprünglichen Vertrag steht was von "Anpassung der Konditionen möglich", aber so kurzfristig? Ich hab extra wegen dem 1% Cashback gewechselt von meiner alten Karte.

Bei Hanseatic und Amex hab ich ähnliches gehört, dass die auch nachträglich die Raten senken. Wie gehen die Banken damit durch? Gibt's da irgendwelche Schutzfristen oder Kündigungsrechte für uns Kunden?

Danke schonmal für eure Erfahrungen!


3 Antworten
Marco Techmann
Beiträge: 11
(@marco-tech)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Rückwirkend ist aber trotzdem hart. Normal gibts 2 Monate Vorlaufzeit bei Konditionsänderungen.

Bei AmEx ist das noch krasser - die haben bei der Payback-Karte das Cashback gleich ganz gestrichen letztes Jahr. Ohne Alternative, einfach weg. Kunden konnten dann nur noch kündigen oder die normale Gebührenkarte nehmen.

Ich würd an deiner Stelle Widerspruch einlegen wegen der rückwirkenden Anwendung. Für April und Mai müsstest du eigentlich noch den vollen Satz bekommen.


Antwort
Klaus M.
Beiträge: 16
(@klaus_1975)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Ja, das ist leider völlig legal. Die Banken haben sich in den AGB abgesichert mit Klauseln zur Konditionsanpassung. Bei Kreditkarten ist das noch einfacher als bei Girokonten, weil die Kündigungsfristen kürzer sind.

Ich hatte ähnliches bei der Hanseatic erlebt - erst 1,5% Cashback beworben, nach einem halben Jahr auf 0,25% runter. Habe dann gekündigt und bin zur DKB gewechselt. Die haben zwar kein Cashback, dafür aber konstante Konditionen ohne böse Überraschungen.

Das Problem ist: Diese Cashback-Karten sind oft Lockvögel. Die Banken kalkulieren damit, dass viele Kunden nach der Reduzierung zu faul zum Wechseln sind. Wie ich schon mal bei Tagesgeld geschrieben hab - die Banken verdienen an unserer Trägheit.


Antwort
Lena Weber
Beiträge: 12
(@l-weber14)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Das ist echt ärgerlich! Mir ist sowas bei Hanseatic passiert, nur andersrum - die haben plötzlich Jahresgebühr eingeführt für eine beworbene "kostenlose" Karte.

Was ich gelernt hab: Bei Cashback-Karten immer das Kleingedruckte lesen und nie langfristig darauf setzen. Die meisten Banken ändern die Konditionen nach 6-12 Monaten.

Für Gartenprojekte würd ich ehrlich gesagt lieber 'ne normale Karte nehmen und das gesparte Geld direkt anlegen. Bei den aktuellen Zinsen bringts mehr als das bisschen Cashback, was dann eh wieder gestrichen wird.


Antwort
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