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Wise vs traditionelle Bank: Erfahrungen mit Liquiditätsplanung bei 6 Währungen?

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Marcus Thumann
Beiträge: 9
Themenstarter
(@kreditprofi47)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Wochen
[#53]

Hallo zusammen,

stehe vor einer größeren Entscheidung für mein Importgeschäft. Handel hauptsächlich mit Partnern in Polen, Tschechien, Ungarn und den Niederlanden - also PLN, CZK, HUF und EUR. Bisher lief alles über meine Hausbank, aber die Wechselkursaufschläge und Überweisungsgebühren fressen ordentlich Gewinn.

Wise Business scheint auf dem Papier perfekt: Multicurrency-Konten, günstige Kurse, schnelle SEPA-Überweisungen. Aber kann das wirklich ein Hauptkonto ersetzen? Meine Sorgen:

- Liquiditätsplanung: Wie behält man bei 6 verschiedenen Währungstöpfen den Überblick? Gerade jetzt im Sommer plane ich größere Investitionen in Klimaanlagen für die Lager.
- Kreditlevel: Brauche gelegentlich Kontokorrent, bietet Wise das überhaupt?
- Buchhaltung: Wird das nicht zum Alptraum mit den ganzen Währungskonten?
- Sicherheit: Ist Wise wirklich so stabil wie eine traditionelle Geschäftsbank?

Hat jemand Erfahrungen mit Wise als Hauptkonto für mehrwährungsgeschäft? Oder sollte ich es nur als Ergänzung nutzen und das Hauptkonto bei der Hausbank lassen?

Danke für euren Input!


2 Antworten
Thomas Brenner
Beiträge: 3
(@t-brenner34)
New Member
Beigetreten: Vor 1 Woche

Wise als Hauptkonto? Hmm, bin da skeptisch. Hatte letztes Jahr mal Probleme mit einem eingefrorenen Transfer - Kundenservice war zwar ok, aber hat 3 Tage gedauert. Bei nem traditionellen Geschäftskonto hättest du einen Ansprechpartner vor Ort.

Für deine Liquiditätsplanung im Sommer: Würde ich bei der Hausbank bleiben und Wise nur für die Fremdwährungstransfers nutzen. Beste aus beiden Welten.


Antwort
Thomas Keller
Beiträge: 1
(@thomas-keller)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Tagen

Moin KreditProfi47,

kann aus eigener Erfahrung sprechen - nutze Wise Business seit 2 Jahren parallel zu meinem Hauptkonto bei der Commerzbank. Multicurrency ist wirklich genial, ABER als Hauptkonto würde ich es nicht empfehlen.

Gründe:
1) Kein Kontokorrentkredit - das ist ein KO-Kriterium für saisonale Schwankungen
2) Liquiditätsplanung wird tatsächlich komplizierter. Du siehst zwar alle Währungen, aber Cashflow-Prognosen sind schwieriger
3) Deutsche Buchhaltungssoftware tut sich oft schwer mit den vielen Unterkonten

Mein Setup: Hauptkonto klassisch, Wise für alle Fremdwährungstransaktionen. Spare damit locker 2-3k im Jahr an Gebühren, habe aber trotzdem die Sicherheit der Hausbank. Die Diskussion über alternative Finanzdienstleister hatten wir ja schon mal - Vorsicht ist geboten.


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