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Haushaltsbuch im Ruhestand: Analoge Hefte oder digitale Tools?

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Werner Hofmann
Beiträge: 2
Themenstarter
(@werner6868)
New Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen
[#62]

Hallo zusammen,

Seit ich vor zwei Jahren in Rente bin, versuche ich, meine Ausgaben besser im Blick zu behalten. Meine Einkünfte sind stabil (Rente + kleine Zinsen aus Festgeld), aber es gibt ja immer wieder unerwartete Posten wie Zahnarzt, Auto-Inspektion oder Reisen, bei denen ich gerne meine Prepaid-Kreditkarten nutze.

Mein Problem: Ich bin unsicher, welche Methode für mich sinnvoll ist. Früher mit regelmäßigem Einkommen war alles übersichtlich. Jetzt frage ich mich, ob ein klassisches Haushaltsheft (wie ich es noch kenne) oder doch eine App besser passt. Ich bin nicht wirklich fit mit Computern, aber lernen kann man ja auch mit 68.

Welche Methode nutzt ihr? Braucht man wirklich eine App, oder reicht auch ein Notizbuch? Und vor allem: Wie detailliert sollte man das tracken – jede Tasse Kaffee, oder nur die größeren Posten?

Danke für eure Erfahrungen!

Viele Grüße,
Werner


3 Antworten
Klaus M.
Beiträge: 16
(@klaus_1975)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Werner, aus meiner Erfahrung mit vielen Familien im Ruhestand: Es kommt auf deine Persönlichkeit an. Wenn du gerne handschriftlich notierst, nimm ein Heft. Wenn du eine monatliche Grafik sehen möchtest, wo dein Geld fließt, dann digital.

Mein Rat: Fang mit Papier an. Ein A5-Notizbuch, monatlich eine Seite. Oben Einnahmen, darunter Ausgabenkategorien. Am Ende des Monats addieren. Das ist zeitlos, funktioniert überall, und du siehst sofort, wenn etwas aus dem Ruder läuft. Digitale Systeme sind toll – aber nur, wenn man sie auch nutzt.


Antwort
Anja Weber
Beiträge: 30
(@a-weber)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Werner, ich bin beruflich in Projektmanagement tätig und habe daher ein anderes Verständnis für strukturierte Planung. Bei deiner Situation würde ich folgende Herangehensweise empfehlen:

Erstelle dir eine einfache monatliche Checkliste in Excel oder einem Notizbuch: Feste Ausgaben (Miete, Versicherungen, Nebenkosten), dann variable Kategorien (Lebensmittel, Gesundheit, Freizeit, Reisen). Am Monatsende checkst du durch, wie viel du in jeder Kategorie ausgegeben hast. So brauchst du nicht täglich etwas aufzuschreiben, sondern machst eine monatliche Bilanz.

Besonders wichtig: Halte separate Notizen für größere Ausgaben (Zahnarzt, Autoreparatur), damit du weißt, wo dein Geld wirklich hingeht.


Antwort
Martin Schäfer
Beiträge: 0
(@martin-schfer)
New Member
Beigetreten: Vor 1 Woche

Werner, ich verstehe deine Verunsicherung. Aber lass mich ehrlich sagen: Für deine Situation (stabile Rente, Prepaid-Karten auf Reisen) reicht ein strukturiertes Notizbuch völlig aus. Ich nutze selbst eine App, aber das liegt an meinen schwankenden Projekteinnahmen.

Mein Tipp: Etabliere monatliche "Fixkosten-Kategorien" (Versicherungen, Wohnung, Nebenkosten) und eine "Flexible-Ausgaben-Kategorie". Größere Posten wie Zahnbehandlungen solltest du notieren, aber täglich abrechnen? Für die Rente viel zu aufwendig.

Wenn es dir später doch digital reizen sollte, schau dir YNAB oder GnuCash an – aber nicht zu Anfang.


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