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Abo-Audit im Sommer: Wie ich meine wiederkehrenden Ausgaben systematisch durchleuchte

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Michael Bergmann
Beiträge: 0
Themenstarter
(@michael-bergmann)
New Member
Beigetreten: Vor 1 Tag
[#61]

Hallo zusammen,

ich mache gerade ein systematisches Audit meiner monatlichen Abos und Mitgliedschaften – und bin ehrlich gesagt schockiert, wie viel da zusammenkommt. Netflix, Spotify, ein Fitnessstudio, das ich kaum nutze, irgendein Coaching-Portal vom letzten Jahr... das Übliche eben.

Ich versuche, das strukturiert anzugehen: Alle Ausgaben aus den letzten 6 Monaten extrahiert, in einer Tabelle gelistet, und jetzt bewerte ich Nutzen vs. Kosten. Bei manchen ist die Antwort klar – das Fitnessstudio geht sofort. Bei anderen bin ich unsicher.

Meine Frage: Habt ihr eine bewährte Methode, um zu entscheiden, was bleibt und was raus muss? Orientiert ihr euch an reinem Kostenfaktor, oder zieht ihr auch den emotionalen Wert rein ("mir tut das gut, auch wenn ich es selten nutze")?

Und noch wichtiger: Wie vermeidet ihr, dass neue Abos wieder schleichend reinkommen? Das ist ja das eigentliche Problem – nicht das Kündigen, sondern das Disziplin halten.


1 Antwort
Lukas B.
Beiträge: 2
(@lukasbrenner)
New Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Hey Michael B., guter Ansatz mit der Tabelle – das hätte ich auch mal machen sollen. Bei mir ist es ähnlich, ich habe gerade gemerkt, dass ich drei verschiedene Finanz-Apps zahle, obwohl die meisten Features gleich sind.

Meine Strategie: Ich schreib mir auf, wann ich das letzte Mal aktiv was genutzt habe. Wenn es länger als 2 Monate her ist, fliegt es raus – egal ob "emotional gut" oder nicht. Das klingt hart, aber ehrlich: Wenn ich's nicht nutze, tut mir das Geld weh, nicht das fehlende Abo.

Für neue Abos hab ich jetzt eine Regel: Alles was ich neu abschließe, kriegt einen Reminder in meinem Kalender nach 30 Tagen. Dann muss ich mir bewusst die Frage stellen, ob ich's behalten will oder nicht. Verhindert, dass die einfach so weiterlaufen.

Das mit dem emotionalen Wert versteh ich, aber bei mir hat sich gezeigt: Die meisten Dinge, die "mir gut tun", tun mir nur gut, wenn ich sie auch wirklich regelmäßig nutze.


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