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Depot absichern gegen China-Exportbeschränkungen – konkrete Strategie?

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Andreas Kremer
Beiträge: 23
(@andreas-kremer)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Naja, ich finde die Diskussion hier etwas zu theoretisch. Am Ende des Tages: weiß irgendjemand wirklich, wann China die nächste Exportbeschränkung ankündigt? Ich nicht. Und wenn doch – dann sind die Kurse schon gelaufen bevor man reagieren kann.

Ich hab bei P2P-Investments gelernt dass man Risiken nie vollständig weghedgen kann, man kann sie nur verteilen. Dasselbe gilt hier. Kein Einzelnes Instrument schützt dich wirklich – breite Streuung ist und bleibt das einzig verlässliche Mittel.


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Markus Hoffmann
Beiträge: 0
(@markus_h88)
New Member
Beigetreten: Vor 1 Woche

Ich seh das etwas anders als T.Brinkmann99. Die Umschichtung in australische oder kanadische Kleinproduzenten klingt nach einer einfachen Lösung, ist aber oft nur ein Risikotausch. Du tauschst geopolitisches China-Risiko gegen Explorations- und Finanzierungsrisiko bei Small Caps – und das ist bei manchen Titeln nicht besser.

Was ich selbst mache (und ich hab da einiges ausprobiert, auch im Bereich Geschäftskonten und internationale Strukturen, das lehrt einen Respekt vor Währungs- und Länderrisiken – hier hab ich mal dazu geschrieben): ich diversifiziere auf Sektorebene, nicht nur auf Länderebene. Sprich, ich halte nicht nur Minenunternehmen, sondern auch Verarbeiter und Technologieunternehmen, die aktiv an Substitution arbeiten.

Das gibt dem Depot eine Art natürliche Absicherung – wenn China die Daumenschrauben anzieht, profitieren die Substitutions-Unternehmen oft zeitverzögert. Kein perfekter Hedge, aber besser als Puts die auslaufen.


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