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Market Timing mit technischer Analyse - warum nicht wenigstens versuchen?

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Martin Schröder
Beiträge: 2
Themenstarter
(@vorsorgepro38)
New Member
Beigetreten: Vor 2 Wochen
[#59]

Hi zusammen,

ich beschäftige mich seit einem halben Jahr intensiv mit Charttechnik und technischen Indikatoren. Bin 38 und hab ein solides ETF-Portfolio, aber die klassische Buy-and-Hold-Strategie lässt mich nicht los.

Wenn ich mir Charts anschaue, dann sieht man doch oft klare Trendbrüche, Widerstandslinien oder RSI-Divergenzen bevor größere Korrekturen kommen. Warum sollte man das ignorieren? Klar, perfektes Market Timing ist unmöglich, aber ein bisschen aktives Management kann doch nicht schaden, oder?

Ich denke dabei nicht an wildes Trading, sondern einfach mal 20-30% des Portfolios zeitweise in Cash zu parken wenn alle Ampeln auf Rot stehen. Bei den aktuell hohen Zinsen ist Cash auch nicht mehr so schlecht wie früher.

Gerade jetzt im Sommer, wo traditionell weniger Volatilität herrscht, überlege ich ob ich nicht ein kleines Timing-System ausprobieren soll. Vielleicht mit gleitenden Durchschnitten oder sowas.

Bin ich naiv oder gibt es tatsächlich Ansätze die funktionieren? Würde mich über eure Erfahrungen freuen, besonders von denen die schon mal versucht haben aus reinen Buy-and-Hold auszubrechen.


1 Antwort
Wolfgang Bauer
Beiträge: 5
(@wolfgang-bauer)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen

Market Timing ist wie Lotto spielen - ab und zu gewinnt man mal, aber langfristig verliert das Haus immer.

Schon bei Bankberatern hab ich gesehen wie die mit ihren "Strategien" scheitern. Die haben Vollzeit-Analysten und schaffen es trotzdem nicht.

Wer sagt dir denn, wann du wieder einsteigen sollst? Das ist das eigentliche Problem. Raus ist einfach, rein ist schwer.


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