Hallo zusammen,
ne interessante Frage beschäftigt mich schon länger: Ich bin seit zwei Jahren in Rente und habe meine Baufinanzierung endlich abgelöst. Jetzt überlege ich, wie ich mein Ersparbückchen intelligent einsetzen kann – neben den üblichen Tagesgeldkonten.
Dabei bin ich auf P2P-Kreditplattformen gestoßen, wo man als Privatanleger sein Geld an andere Privatpersonen verleiht und dafür 4–8% Rendite bekommt. Das klingt auf den ersten Blick attraktiv, aber mich plagen die üblichen Fragen eines Rentners mit 40 Jahren Berufserfahrung: Wie sicher sind diese Plattformen wirklich? Was passiert, wenn ein Kreditnehmer ausfällt? Und wie unterscheidet sich das von normalen Bankprodukten, die mir zumindest die Einlagensicherung garantiert?
Ich weiß, dass es bei klassischen Bankdarlehen strengere Bonitätsprüfungen gibt – aber bei P2P-Krediten werden doch auch Kreditnehmer geprüft, oder? Kann mich hier jemand aus eigener Erfahrung aufklären? Auch gerne kritische Stimmen – ich bin nicht leichtgläubig und möchte die Risiken realistisch sehen.
Danke für eure Gedanken!
Hans, ich kann deine Vorsicht nur unterstreichen. P2P-Plattformen versprechen höhere Renditen, weil das Ausfallrisiko deutlich höher ist als bei Bankdarlehen. Du hast keine Einlagensicherung wie bei der Bank – wenn der Kreditnehmer nicht zahlt, ist dein Geld weg. Ich selbst nutze solche Plattformen nur mit kleinen Summen und nur als Beimischung. Als Rentner würde ich die Sicherheit über Rendite stellen. Schau dir lieber aktuelle Festgeldangebote an – die sind derzeit wieder interessanter geworden.
Wichtig: Kreditnehmer bei P2P werden oft nicht so streng geprüft wie bei Banken – da verdienen die Plattformen ja mit Spread und höherem Ausfallrisiko. Mein Tipp: Wenn überhaupt, nur Geld anlegen, das du im worst case komplett verlieren kannst. Für dich als Rentner ist das höchstwahrscheinlich zu riskant.
Also ich hab mich damit noch nicht so intensiv auseinandergesetzt, aber was Markus B. schreibt, klingt logisch. Die höhere Rendite muss ja irgendwo herkommen – und das ist eben das höhere Risiko. Vielleicht ist das für dich als Rentner nicht die beste Wahl, wenn du ohnehin ein stabiles, nicht zu großes Einkommen hast und lieber ruhig schlafen willst? Hast du dir schon Tagesgeldkonten im Detail angeschaut? Die Zinsen sind im August noch gar nicht so schlecht.
Sorry, aber ich bin da ehrlich verwirrt – was sind denn die genauen Unterschiede zwischen P2P und normalen Bankkrediten? Ich meine, die Plattformen müssen doch auch irgendwie reguliert sein, oder? Und wie wähle ich aus, an wen ich mein Geld leihe?