Hi zusammen,
meine Freundin und ich hatten gestern eine kleine Diskussion über unsere Finanzen. Ich hab derzeit etwa 15.000€ auf einem Tagesgeldkonto mit 1,5% Zinsen liegen - das ist mein Notgroschen plus etwas mehr. Finde ich eigentlich ganz okay, besser als die 0,01% die ich vorher hatte.
Meine Freundin meint aber, dass ich trotzdem Geld verliere wegen der Inflation. Sie sagt, wenn die Inflation bei 3-4% liegt und ich nur 1,5% Zinsen bekomme, dann wird mein Geld ja weniger wert. Mathematisch kann ich das nachvollziehen, aber irgendwie fühlt sich das trotzdem komisch an - ich hab doch mehr Geld als vorher?
Wie seht ihr das? Stimmt es wirklich, dass ich mit 1,5% Zinsen bei aktueller Inflation "Verlust" mache? Und was wäre dann die Alternative? Ich will das Geld ja nicht komplett riskieren, ein Teil davon soll schon als Sicherheit da sein.
Bin für eure Meinungen dankbar!
Also ich sehe das etwas entspannter. Klar, rechnerisch stimmt das mit dem Kaufkraftverlust schon. Aber mal ehrlich - die Inflation schwankt doch ständig und keiner weiß, wie es nächstes Jahr aussieht. Kann auch wieder runter gehen.
Wichtig ist doch: Du hast Sicherheit und Liquidität. Das ist bei einem Notgroschen das Allerwichtigste. Lieber etwas weniger Rendite als dass du in einer Notlage deine ETFs mit Verlust verkaufen musst.
Ich würd einfach schauen, dass du nicht alles Geld auf dem Tagesgeld parkst. Aber für den Notgroschen + bisschen mehr ist das schon okay so.