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50k angespart, Baby Ende 2027 - wie viel Sicherheit vs. Rendite?

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Sebastian Weber
Beiträge: 8
Themenstarter
(@s-weber47)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten
[#54]

Hallo zusammen,

meine Frau und ich erwarten Ende 2027 unser erstes Kind. Wir haben jetzt 50k auf dem Sparkonto liegen und ich frage mich, wie wir das Geld am besten anlegen sollten.

Mein ursprünglicher Plan war, alles in einen FTSE All-World ETF zu stecken - langfristig die beste Rendite und wir haben ja noch über 2 Jahre Zeit. Aber meine Frau macht sich Sorgen, dass kurz vor der Geburt vielleicht gerade ein Crash kommt und wir dann deutlich weniger haben.

Ich denke an verschiedene Szenarien:
- Komplette 50k in ETF (beste Rendite, aber Risiko)
- 30k ETF + 20k Tagesgeld/Festgeld (Kompromiss)
- 20k ETF + 30k sichere Anlagen (sehr konservativ)
- Oder ganz anders aufteilen?

Wir brauchen ca. 15-20k für die ersten Ausgaben (Kinderzimmer, Auto größer, Elternzeit-Puffer). Der Rest soll langfristig für das Kind wachsen.

Wie würdet ihr das machen? Bei 2+ Jahren Anlagehorizont ist doch ETF eigentlich noch okay, oder sehe ich das zu optimistisch?

Danke für eure Erfahrungen!

Gruß
S.Weber


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3 Antworten
Claudia Weber
Beiträge: 14
(@claudia-weber)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Hallo!

Also ich sehe das etwas konservativer. Klar, 2 Jahre können reichen für ETFs, aber es ist halt eine sehr wichtige Lebensphase wo ihr Sicherheit braucht.

Ich würde maximal 20k in ETF und den Rest sicher anlegen. Aktuell gibt's bei Festgeld immerhin noch um die 3% für 1-2 Jahre. Das ist zwar nicht so viel wie ETF langfristig bringt, aber ihr habt Planungssicherheit.

Denk auch dran: Nach der Geburt ändert sich viel - vielleicht braucht ihr spontan mehr Geld als geplant (Gesundheit, größere Wohnung, etc.). Da ist es gold wert wenn das Geld verfügbar ist und nicht gerade in einem Tief steckt.

Meiner Meinung nach: Sicherheit geht vor Rendite, wenn es um so wichtige Lebensereignisse geht.


Antwort
Thomas Kern
Beiträge: 10
(@thomask)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Da muss ich aber widersprechen. 2 Jahre sind eigentlich ein solider Zeitraum für ETFs, historisch gesehen waren negative Renditen über 24 Monate sehr selten.

Dein Plan mit 30k ETF + 20k sicher klingt vernünftig. Du deckst damit deine Liquiditätsbedürfnisse ab und partizipierst trotzdem an der Marktentwicklung.

Wenn du ganz auf Nummer sicher gehen willst: Gestaffeltes Festgeld. Teil der 20k für 6 Monate, Teil für 12, Teil für 24 Monate anlegen. So hast du regelmäßig Geld verfügbar falls sich was ändert.

Bei der aktuellen Zinslage ist Tagesgeld übrigens keine schlechte Option für den sicheren Teil - 3-3,5% kriegst du easy und bleibst flexibel.


Antwort
Lukas Hartmann
Beiträge: 21
(@l-hartmann)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Hey S.Weber,

kenne ich gut, hab letztes Jahr was ähnliches gepostet. Bei 2+ Jahren ist ETF grundsätzlich noch machbar, aber ich würde trotzdem nicht alles reinbuttern.

Mein Vorschlag: 25k in ETF, 25k aufteilen auf Festgeld (12 Monate) und Tagesgeld. So hast du auf jeden Fall die 15-20k sicher verfügbar und kannst trotzdem von möglichen Kursgewinnen profitieren.

Das Risiko ist halt real - auch wenn 2 Jahre normalerweise reichen, kann's blöd laufen. Und mit Baby willst du keinen Stress wegen schwankender Kurse haben. Lieber bisschen weniger Rendite als schlaflose Nächte (die kommen eh schon wegen dem Baby 😅).

Ist halt Typsache - bist du der Typ der entspannt bleibt wenn's mal 20% runter geht kurz vor der Geburt?


Antwort