Mich beschäftigt diese Frage schon länger: Ich sehe überall Angebote für Sterbegeldversicherungen, die damit argumentieren, dass Angehörige nicht für die Bestattung aufkommen müssen. Aber wenn ich ehrlich rechne – warum sollte ich monatlich 15-20€ zahlen, wenn ich einfach einen kleinen Notgroschen von 5.000€ zur Seite legen könnte?
Ich hab mich mal die üblichen Versicherungsbedingungen angeschaut und bin skeptisch geworden. Die Leistungen sind oft gedeckelt, es gibt Wartezeiten, und bei älteren Menschen werden die Prämien schnell teuer – ohne dass die Leistung wirklich steigt. Das ist ja das klassische Versicherungs-Geschäftsmodell: Die Gesellschaft verdient über Jahre, und wer jung stirbt, hat deutlich zu viel gezahlt.
Andererseits: Wer wirklich keine Ersparnisse hat, könnte es problematisch werden. Aber ist eine teure Versicherung wirklich die beste Lösung? Oder ist es nicht ehrlicher, eine echte finanzielle Reserve zu bauen?
Wie seht ihr das – zahlt die Versicherung sich aus, oder bin ich damit besser dran, das Geld selbst zu sparen?