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Geschäftskonto im EU-Ausland: Was spricht wirklich dafür oder dagegen?

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Michael Berger
Beiträge: 5
Themenstarter
(@michael-berger)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen
[#108]

Hallo zusammen,

ich überlege schon seit einer Weile, ob es Sinn macht, mein Geschäftskonto ins EU-Ausland zu verlagern – konkret denke ich an Estland oder die Niederlande, weil dort einige Fintech-Banken ihren Hauptsitz haben und die Konditionen auf dem Papier besser aussehen als bei deutschen Anbietern.

Mein Hintergrund: Ich bin selbstständig tätig und arbeite mit Kunden aus mehreren EU-Ländern zusammen. Immer wieder ärgere ich mich über relativ hohe Gebühren bei Auslandsüberweisungen und den begrenzten Support, wenn mal etwas nicht läuft. Jetzt im Sommer habe ich etwas mehr Zeit, mich damit auseinanderzusetzen, bevor das Jahresendgeschäft wieder Fahrt aufnimmt.

Meine konkreten Fragen:
- Gibt es steuerliche Fallstricke, wenn das Konto im Ausland liegt, ich aber in Deutschland steuerpflichtig bin?
- Wie reagiert eigentlich das Finanzamt, wenn die Kontoauszüge auf Englisch oder Niederländisch sind?
- Haben Banken im EU-Ausland schlechtere Einlagensicherung oder ist das durch EU-Richtlinien angeglichen?
- Was ist mit dem Verhältnis zu deutschen Geschäftspartnern – manche sind ja etwas skeptisch wenn die IBAN nicht mit DE beginnt?

Ich hab bisher nur sporadisch was dazu gelesen, aber konkrete Erfahrungsberichte von Leuten, die das wirklich gemacht haben, fehlen mir. Wäre für jeden Hinweis dankbar.


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