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Teilzeit + passive Mieteinnahmen: Wie Arbeitszeit optimal aufteilen?

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Markus Bauer
Beiträge: 1
Themenstarter
(@immopilot_42)
New Member
Beigetreten: Vor 10 Stunden
[#28]

Hallo zusammen,

ich manage aktuell drei Einheiten in zwei Mehrfamilienhäusern und überlege schon länger, meinen Hauptjob auf Teilzeit zu reduzieren – konkret auf 60-70%. Die Idee dahinter: Die gewonnene Zeit gezielt in die Verwaltung und Optimierung der Objekte stecken, statt das alles nach Feierabend zu erledigen, was ehrlich gesagt zunehmend stressig wird.

Die Mieteinnahmen decken einen guten Teil der laufenden Kosten, aber eben noch nicht alles. Ich nutze für die Verwaltung aktuell zwei verschiedene FinTech-Tools und habe meine Betriebsausgaben weitgehend auf Karten mit Cashback-Modellen umgestellt, dadurch läuft einiges effizienter. Trotzdem bleibt die Frage: Wie kalkuliere ich realistisch, ab welchem Punkt das Teilzeitmodell finanziell aufgeht?

Zusätzlich denke ich gerade – mit Blick auf den Sommer und mögliche Leerstände bei einer der Einheiten – ob es sinnvoll wäre, die freie Kapazität in Richtung Ferienvermietung zu testen. Hat das jemand kombiniert mit einem Teilzeitjob gemacht?

Was ich konkret suche: Erfahrungen, wie ihr den Übergang von Vollzeit auf Teilzeit kalkuliert habt, wenn passive Einnahmen schon laufen aber noch nicht komplett tragen. Gibt es Faustformeln oder habt ihr das einfach ausprobiert?

Danke vorab, Markus


1 Antwort
Markus Richter
Beiträge: 3
(@aktienphoenix47)
New Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Hallo Markus,

ich bin ehrlich gesagt nicht der typische Ansprechpartner hier, weil mein Hintergrund eher der Aktienmarkt ist – bin gerade selbst dabei, nach langer Pause wieder einzusteigen. Immobilien kenne ich daher nur von der theoretischen Seite.

Aber zu deiner Kalkulationsfrage kann ich vielleicht trotzdem was beitragen: Ich hab mir bei meinem Wiedereinstieg ähnliche Übergangsmodelle angeschaut. Was mir damals geholfen hat, war einfach einen klaren "Break-even-Monat" zu definieren – also wann die alternativen Einnahmen den Gehaltsverlust durch Teilzeit konkret ausgleichen, inklusive Puffer für unvorhergesehene Ausgaben.

Bei dir wäre das eben der Punkt, wo Mieteinnahmen minus Leerstandsrisiko minus Verwaltungsaufwand (auch wenn du den selbst machst, hat deine Zeit ja einen Wert) den Gehaltsunterschied übersteigen. Die Ferienvermietung würde ich persönlich erst als Zusatzoption rechnen, nicht als feste Größe in der Kalkulation – zu unberechenbar.

Mehr kann ich leider nicht beisteuern, bin selbst noch Lernender was Immobilien angeht.


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