Hallo zusammen, nach 8 Jahren Familienpause bin ich jetzt wieder berufstätig, aber ich merke, dass ich mich mittelfristig anders aufstellen muss. Meine aktuelle Anstellung ist okay, aber ich möchte flexibler werden und das Einkommen aufstocken, ohne gleich einen zweiten Vollzeitjob zu suchen.
Jetzt überlege ich, ob Freelancing eine Option für mich ist. Mein Problem: Ich habe da überhaupt keine praktische Erfahrung und bin unsicher, wo ich überhaupt anfangen soll. Wie baut man sich sowas auf? Muss ich gleich ein Gewerbe anmelden oder kann man da auch klein anfangen? Und wie realistisch ist es, damit nach ein paar Monaten tatsächlich Geld zu verdienen?
Die bisherigen Recherchen verwirren mich eher, als dass sie helfen. Ich interessiere mich auch noch für die Baufinanzierung und optimale Kreditkarten für meinen Neustart – vielleicht hilft mir hier jemand mit praktischen Tipps für Anfänger. Danke schon mal!
Vergeben Sie sich nicht zu viel auf einmal! Als Pensionär kann ich Ihnen sagen: Im Ruhestand – oder bei Ihrem Wiedereinstieg – zählt Verlässlichkeit. Beim Vermieterlücken überbrücken hatte ich auch immer wieder Phasen, wo nichts kam. Freelancing ist ähnlich unregelmäßig. Machen Sie zunächst Ihre Finanzplanung stabil, dann bauen Sie nebenbei auf. Portfolio aufbauen dauert, aber mit Geduld funktioniert es.
Praktische Frage: Was ist denn deine Kernkompetenz aus den 8 Jahren vorher? Das ist der Startpunkt. Ich selbst jongliere ja meinen Projektmanager-Job mit längerfristiger Finanzplanung, aber da habe ich einen stabilen Anker. Beim Freelancing brauchst du aber auch ein realistisches Finanzpolster – mindestens 3 Monate Ersparnisse, bevor du anfängst. Dann strukturierst du dir ein Portfolio, machst dich auf 1-2 Plattformen sichtbar und nimmst alles an, was kommt. Nach 6 Monaten weißt du, ob's läuft oder nicht.
Stefan, mit dem Freelancing ist es wie mit Kryptowährungen – man muss klein anfangen und sich nicht gleich überfordern. Ich selbst bin gerade dabei, meinen Vermögensaufbau neu zu strukturieren, nachdem ich lange aus dem Thema raus war.
Mein Tipp: Fang mit einer Plattform wie Fiverr oder Upwork an, da brauchst du noch kein Gewerbe. Die Frage ist nur: Was kannst du anbieten? Schreiben, Grafik, Programmierung? Das ist essentiell. Sobald du regelmäßig über 450 Euro verdienst, musst du dich anmelden, aber bis dahin läuft es als Minijob. Zur Finanzierung hat mir übrigens die Diskussion zu Geschäftskonten bei Kryptos geholfen – hier waren einige gute Infos, auch wenn es um andere Themen geht.