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Dividenden-Einkommen im Ruhestand: Wie viel ist realistisch planbar?

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Werner Hofmann
Beiträge: 1
Themenstarter
(@werner6868)
New Member
Beigetreten: Vor 9 Stunden
[#40]

Guten Tag zusammen,

ich bin seit gut drei Jahren in Rente und überlege schon länger, ob ich einen Teil meiner Ersparnisse in Dividenden-Aktien anlegen soll, um monatlich etwas dazuzuverdienen. Meine Rente reicht für das Wesentliche, aber gerade jetzt im Sommer merke ich wieder, wie schnell die Nebenkosten steigen – die Klimaanlage läuft praktisch durch, und der geplante Urlaub im August schlägt auch nicht gerade günstig zu Buche.

Ich habe bisher immer sehr konservativ angelegt – Tagesgeld, ein bisschen Festgeld, das war es eigentlich. Von Aktien habe ich ehrlich gesagt wenig Ahnung, und ich möchte im Rentenalter kein großes Risiko eingehen. Aber ich habe gelesen, dass es Dividenden-Aktien gibt, die sehr stabil ausschütten – manche über viele Jahrzehnte ohne Unterbrechung.

Meine konkrete Frage: Wie viel Kapital bräuchte ich ungefähr, um mit Dividenden sagen wir 100 bis 200 Euro netto im Monat zu erzielen? Und gibt es Möglichkeiten, das Risiko dabei überschaubar zu halten – zum Beispiel durch Streuung oder bestimmte Aktienarten, die als besonders zuverlässig gelten?

Ich würde mich auch interessieren, wie andere Rentner das handhaben und ob es in meinem Alter überhaupt noch sinnvoll ist, damit anzufangen. Ich bin 67 und möchte mein Erspartes nicht leichtfertig aufs Spiel setzen.

Vielen Dank im Voraus für jeden Rat!


1 Antwort
Markus Richter
Beiträge: 18
(@aktienphoenix47)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Hallo,

ich kann deine Zurückhaltung gut verstehen, bin selbst gerade dabei mich wieder in das Thema einzufuchsen nach langer Pause. Was ich bisher rausgelesen hab: für 100-200€ netto monatlich bräuchtest du grob gesagt 30.000 bis 60.000 Euro, je nachdem ob du eher 3-4% Dividendenrendite anpeilst. Das ist natürlich sehr vereinfacht.

Was Streuung angeht – da bin ich selbst noch am recherchieren, aber ETFs auf Dividenden-Indizes scheinen gerade für Einsteiger eine sinnvolle Alternative zu Einzelaktien zu sein. Da hast du automatisch eine Verteilung auf viele Unternehmen.

Ob 67 zu spät ist? Meiner Meinung nach nicht zwingend, aber du solltest wirklich nur Geld investieren das du notfalls auch liegen lassen kannst wenn der Markt mal einbricht. Das ist bei Rentnern halt der entscheidende Punkt.

Ich bin selbst kein Experte, vielleicht meldet sich hier noch jemand mit mehr konkreter Erfahrung.


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