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Als ETF-Neuling ins Freelancing: Wo fange ich überhaupt an?

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Markus Keller
Beiträge: 1
Themenstarter
(@markus_k_1978)
New Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten
[#26]

Hallo zusammen,

ich bin hier im Forum hauptsächlich wegen meines ETF-Portfolioaufbaus aktiv – versuche gerade aufzuholen, nachdem ich viele Jahre das Thema Geldanlage komplett verschlafen habe. Dabei ist mir aufgegangen, dass passives Einkommen aus Dividenden allein noch sehr lange braucht, bis es wirklich spürbar wird. Ein Bekannter hat mir geraten, parallel über Freelancing nachzudenken, um die Sparrate für mein Portfolio deutlich zu erhöhen.

Nun bin ich aber ehrlich gesagt kompletter Neuling auf dem Gebiet. Ich weiß nicht mal genau, wo ich anfangen soll. Welche Plattformen sind überhaupt seriös? Wie läuft das mit der Anmeldung beim Finanzamt ab – brauche ich sofort ein Gewerbe oder reicht erstmal eine freiberufliche Tätigkeit? Und wie realistisch ist es, in den ersten Monaten überhaupt etwas zu verdienen, das sich lohnt?

Ich frage mich auch, ob der Sommer jetzt eigentlich ein guter Zeitpunkt zum Starten ist – viele sind im Urlaub, Auftraggeber vielleicht schwer zu erreichen. Oder ist das gerade eine gute Gelegenheit, sich in Ruhe vorzubereiten?

Falls jemand ähnlich quer eingestiegen ist und erste praktische Tipps hat, wäre ich sehr dankbar. Geht mir wirklich darum, die monatliche Sparrate für den ETF-Aufbau zu steigern – nicht um reich zu werden.


1 Antwort
Markus Richter
Beiträge: 23
(@aktienphoenix47)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Ich bin ehrlich gesagt auch mehr der Aktien- und ETF-Typ als jemand mit Freelancing-Erfahrung, also nimm mein Beitrag mit Vorsicht. Aber zur Steuerfrage hab ich zumindest etwas gelesen: Der Unterschied zwischen Freiberufler und Gewerbetreibendem hängt von deiner Tätigkeit ab – Journalisten, IT-Berater, Grafiker zählen oft als freiberuflich, dann fällt keine Gewerbesteuer an und die Anmeldung beim Finanzamt reicht erstmal aus. Google mal „Katalogberufe Freiberufler", das gibt schnell Klarheit.

Was den Sommer angeht – ich würde sagen, die Vorbereitungszeit sinnvoll nutzen klingt vernüftig. Profil anlegen, Portfolio zusammenstellen, Steuernummer beantragen. Das dauert eh alles etwas.

Und der Gedanke, die Freelancing-Einnahmen direkt in die ETF-Sparrate zu stecken, ist eigentlich clever. Ich hätte früher mehr auf sowas achten sollen, statt jahrelang das Thema zu ignorieren. Viel Erfolg!


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