Hallo zusammen,
als Projektmanagerin versuche ich, meine Geldanlage so automatisiert wie möglich zu gestalten – Zeit ist einfach knapp. Jetzt bin ich bei der ETF-Auswahl angekommen und stecke bei einer grundsätzlichen Frage fest: thesaurierend oder ausschüttend?
Meine Situation: Ich plane einen monatlichen Sparplan (ca. 300–400 Euro) über die nächsten 20+ Jahre bis zur Rente. Mein Ziel ist Vermögensaufbau, nicht Einkommen. Bei ausschüttenden ETFs würde ich die Dividenden ja reinvestieren müssen – extra Arbeit, die mir Zeit kostet. Andererseits lese ich immer wieder, dass Ausschütter bei der Steuer günstiger sein können?
Für mich klingt thesaurierend praktischer: Reinvestition läuft automatisch, weniger Verwaltungsaufwand. Aber stimmt das wirklich? Gibt es Szenarien, in denen ausschüttend trotzdem besser ist – auch wenn man eh reinvestiert?
Und noch eine zweite Frage: Wie viel Unterschied macht das wirklich bei 20 Jahren langfristiges Sparen? Eher ein paar hundert Euro oder noch relevanter?
Freue mich auf praktische Erfahrungen – nicht nur Theorie!
Viele Grüße,
Anja