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Tagesgeld 3,5% vs. Geldmarkt-ETF - noch Grund zum Wechsel bei Notgroschen?

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Thomas Kellner
Beiträge: 1
Themenstarter
(@thomask94)
New Member
Beigetreten: Vor 1 Tag
[#31]

Moin zusammen,

bin gerade etwas unschlüssig bei meinem Notgroschen. Habe aktuell ca. 30k auf verschiedenen Tagesgeldkonten liegen, die im Schnitt so 3,4-3,5% bringen. War früher klar, dass man da in Geldmarkt-ETFs gewechselt ist, aber bei den aktuellen Zinsen frage ich mich, ob das noch Sinn macht.

Habe mir mal den Xtrackers EUR Overnight Rate angeschaut - der läuft auch bei ungefähr 3,5%, aber hat eben TER von 0,1% und das Emittentenrisiko. Dafür ist er etwas flexibler als manche Tagesgeldkonten mit Kündigungsfristen.

Bin eigentlich bei Immobilien unterwegs und kenne mich da gut aus, aber bei den Geldmarktinstrumenten bin ich nicht so firm. Die 30k sind mein Notgroschen für unvorhergesehene Reparaturen an den Objekten oder private Notfälle.

Jetzt im Frühling stehen wieder einige Projekte an - Dachrinnen checken, evtl. Fassadenarbeiten planen. Da ist Liquidität wichtig, aber andererseits ärgere ich mich über jeden Cent, den ich verschenke.

Wie seht ihr das? Lohnt der Wechsel bei den aktuellen Konditionen noch oder bin ich mit Tagesgeld besser bedient? Übersehe ich was bei den ETFs?


1 Antwort
Andreas Mueller
Beiträge: 0
(@andreas-mueller)
New Member
Beigetreten: Vor 5 Tagen

Moin,

aus meiner Beratungspraxis kann ich dir sagen: Bei deinem Use Case würde ich aktuell beim Tagesgeld bleiben. Die Differenz zum Geldmarkt-ETF ist praktisch null, wenn du die TER abziehst, aber du hast deutlich mehr Flexibilität.

Als Immobilieninvestor brauchst du den Notgroschen ja oft sehr kurzfristig - wenn plötzlich die Heizung ausfällt oder Mieter ausziehen. Da ist es gold wert, wenn du sofort an dein Geld kommst, ohne auf Börsenzeiten oder Settlement zu achten.

Geldmarkt-ETFs machen vor allem Sinn, wenn die Zinsdifferenz größer ist oder wenn du sehr große Summen hast, wo jede 0,1% zählt. Bei 30k reden wir über vielleicht 30€ im Jahr - das ist es mir persönlich nicht wert für die geringere Flexibilität.

Einziger Vorteil beim ETF wäre tatsächlich, dass manche Banken bei Tagesgeld die Zinsen plötzlich kürzen können. Aber solange du deine 30k auf verschiedene Anbieter verteilst und die Konditionen im Blick behältst, bist du gut aufgestellt.

Würde sagen: Lass es wie es ist, konzentrier dich auf deine Immobilienprojekte.


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