Schwierig zu sagen ohne deine exakte Kostenkalkulation, aber: Hast du auf den Jahresabschlag hin kalkuliert oder auf Einzelbeträge? Nebenkosten werden oft monatlich vorausgezahlt, dann kommt im Herbst/Winter die Abrechnung. Das kann im Juli optisch brutal wirken, macht sich aber über 12 Monate flacher. Würde konkret raten: Letzten Jahresabschluss rausholen, echte Jahreskosten durch 12 teilen, dann neu bewerten.
Das Thema treibt mich auch um – mit 44 Jahren ist die Zeit kostbar. Meine Erfahrung: Wenn die Lebenshaltungskosten steigen, bin ich vorher immer in die Falle getappt, die Sparpläne zu reduzieren. Das rächt sich später beim Compounding. Besser: Erst mal checken, ob die Kostenerhöhung strukturell ist oder temporär. Dann, wenn sie strukturell ist, würde ich nicht die ETF-Rate senken, sondern gezielt Einkommen pushen. Freelance-Projekte, Consulting-Zusatzanfragen – gibt es da für dich Möglichkeiten, ohne den Kernberuf zu belasten?
Das ist ja spannend für mich, weil ich gerade selber anfangen will, mein Einkommen zu optimieren und parallel sparen. Deine Frage zeigt aber auch: Es geht nicht nur ums Sparen, sondern um die Balance. Mit welchen Maßnahmen hast du denn bislang die Nebenkosten zu senken versucht? Oder ist das einfach nur eine Preiserhöhung vom Versorger? Je nachdem würde ich sagen: Wechsel überprüfen, technische Optimierung, dann Einkommenspush.