Hallo zusammen,
ich bin seit etwa zwei Jahren als Freelancer tätig (nebenberuflich neben meinem Hauptjob) und verdiene damit monatlich zwischen 800 und 1500 Euro. Bislang nutze ich mein normales Privatkonto, und ehrlich gesagt funktioniert das ganz gut – ich überweise einfach alles drauf, mache am Jahresende eine Auswertung für die Steuererklärung.
Jetzt habe ich mehrfach gelesen, dass man als Freelancer "unbedingt" ein separates Geschäftskonto brauchen soll. Aber wenn ich mir die Gebühren anschaue (monatlich 5-10 Euro), rechnet sich das bei meinem Umsatz einfach nicht. Außerdem bin ich nicht ins Handelsregister eingetragen und habe auch vor, es nicht zu tun – ist ein Geschäftskonto dann überhaupt sinnvoll?
Meine Frage: Ist das wirklich eine rechtliche Pflicht, die mir um die Ohren fliegen kann, oder ist es eher eine "Best Practice"-Empfehlung, die vor allem für größere Unternehmen relevant ist? Und vor allem: Ab welchem Einkommen würde es sich finanziell überhaupt lohnen?
Ich möchte realistische Antworten, keine Sales-Pitch-Aussagen von Bankvertreter:innen.