Hallo zusammen,
nach 15 Jahren Pause steige ich jetzt wieder ins Geschäftsleben ein und plane, regelmäßig mit Partnern in der EU und darüber hinaus zu arbeiten. Mir wird immer wieder empfohlen, ein Multiwährungskonto zu eröffnen, um Wechselkursrisiken zu minimieren und Gebühren zu sparen.
Ich bin ehrlich gesagt unsicher: Lohnt sich das wirklich schon am Anfang, oder ist das eher für etablierte Unternehmen interessant? Wie funktioniert das praktisch – halte ich dann Geld in verschiedenen Währungen auf einem Konto? Welche Gebühren kommen da auf mich zu, und wie wirkt sich das auf meine Buchhaltung und Steuererklärung aus?
Auch die Frage der Sicherheit interessiert mich: Wie seriös sind solche Konten wirklich, und welche Anbieter haben gute Erfahrungen gesammelt?
Freue mich auf praktische Tipps!
Hallo Markus,
das ist eine gute Frage, aber auch für mich als Berufseinsteiger noch relativ neu. Was ich bislang gelernt habe: Multiwährungskonten machen vor allem Sinn, wenn du regelmäßig und in größeren Summen in mehreren Währungen zahlst und empfängst. Sonst zahlst du eher drauf.
Meine Beobachtung: Viele der neuen Neobanken bieten das inzwischen an – aber die Wechselkurse sind oft nicht besser als bei traditionellen Banken, nur die Gebührenstruktur ist transparenter. Ich würde vorher konkret rechnen, wie oft und in welchen Mengen du umrechnen musst.
Für den Einstieg könntest du auch erst mal ein normales Geschäftskonto nehmen und nur bei Bedarf upgraden. So wie ich bei meinem ersten Girokonto auf Bedarf hin gewählt habe.