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Gemeinschaftskonto vs. Trennung der Finanzen: Was ist im Alter sicherer?

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Hans Weber
Beiträge: 21
Themenstarter
(@h-weber)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten
[#166]

Hallo zusammen, ich bin jetzt seit gut zwei Jahren im Ruhestand und meine Frau und ich überlegen, ob wir unsere Finanzen zusammenlegen sollen. Bislang haben wir immer getrennte Konten gehabt, aber jetzt stellt sich die Frage: Macht ein gemeinsames Konto im Alter mehr Sinn? Rente ist vorhersehbar, die Ausgaben auch.

Mich interessiert besonders: Wie sieht es mit den Sicherungsaspekten aus? Was passiert, wenn einer von uns pflegebedürftig wird oder verstirbt? Ich habe in meinen 40 Jahren Berufsleben gelernt, dass es immer sinnvoll ist, die Konditionen genau zu vergleichen. Manche Banken werben mit kostenlosen Gemeinschaftskonten, aber ich weiß aus Erfahrung, dass da oft versteckte Gebühren lauern.

Welche rechtlichen Unterschiede gibt es zwischen einem Oder-Konto und einem Und-Konto? Und welche Banken bieten wirklich gute Bedingungen für ältere Paare an? Danke für eure Tipps!


7 Antworten
Thomas Kellner
Beiträge: 19
(@skeptiksparer47)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Aus meiner Erfahrung: Das Wichtigste ist, dass ihr später, wenn es mal eng wird, nicht in administrativen Problemen steckt. Ein Gemeinschaftskonto kann das vereinfachen, aber ich würde vorher genau klären, wer bei Notfällen Zugriff braucht. Macht auch Sinn, mit der Bank zu sprechen – manche haben spezielle Modelle für Rentner.


Antwort
Thomas M.
Beiträge: 1
(@thomas47)
New Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Da muss ich ehrlich sagen: Auch als Software-Entwickler, der sich gerne in Details verliert – für Finanzplanung im Alter braucht ihr weniger digitale Komplexität, sondern mehr Klarheit. Ein Gemeinschaftskonto kann sinnvoll sein, aber die rechtlichen Fragen (Oder vs. Und, Erbrecht, Vollmachten) sollten vorher mit Anwalt geklärt werden, nicht mit der Bank.


Antwort
Julia K.
Beiträge: 24
(@juliak23)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Das ist eine wichtige Frage, die viele Paare im Ruhestand beschäftigt. Aus meiner Perspektive nach 15 Jahren Pause und jetzt zurück in der aktiven Finanzplanung: Ein Gemeinschaftskonto kann sinnvoll sein, aber es kommt wirklich auf die Details an. Beim Oder-Konto hat jeder Kontoinhabende vollständige Zugriff, beim Und-Konto braucht es beide. Bei Erbfällen kann das erhebliche Unterschiede machen – das Oder-Konto fällt oft nicht in die Erbmasse, das Und-Konto schon. Für Altersvorsorge würde ich empfehlen, vorher mit einem Anwalt zu klären, was euer Ziel ist. Manche Banken bieten auch spezielle Modelle für Senioren mit besseren Konditionen an.


Antwort
Markus W.
Beiträge: 8
(@markus28)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Hans, da hast du völlig recht, dass die Banken da oft nicht transparent sind. Ich habe mir früher schon ein Geschäftskonto angeschaut und bin da auf ähnliche Probleme gestoßen. Meine ehrliche Analyse: Viele Banken locken mit "kostenlosen" Gemeinschaftskonten, rechnen aber bei Geldtransfers, besonderen Auszügen oder Kontomodifikationen ab. Die DKB, comdirect und ING bieten im Vergleich recht transparente Modelle – da sieht man die Kosten von Anfang an. Das Oder-Konto vs. Und-Konto unterschied ist rechtlich entscheidend, da stimme ich dir zu.


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