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Zweites Girokonto für bessere Budgetplanung - eure Strategien?

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Harald Kramer
Beiträge: 1
Themenstarter
(@bankwechsler_73)
New Member
Beigetreten: Vor 10 Stunden
[#100]

Hallo zusammen,

als alter Hase beim Kontowechseln (mache das seit 25 Jahren regelmäßig) überlege ich gerade eine neue Strategie. Bisher hatte ich immer nur ein Girokonto und hab alle paar Jahre gewechselt, wenn die Konditionen schlechter wurden oder ich was besseres gefunden hab.

Jetzt denke ich aber darüber nach, ein zweites Girokonto zu eröffnen - nicht zum Wechseln, sondern parallel als Budgetierungs-Tool. Die Idee: Gehalt geht aufs Hauptkonto, für fixe Ausgaben (Miete, Strom, Versicherungen) überweise ich einen festen Betrag aufs zweite Konto mit entsprechenden Daueraufträgen. So hätte ich bessere Kontrolle über mein verfügbares Budget.

Besonders jetzt im Sommer, wo größere Ausgaben anstehen (Klimaanlage erneuern, Sommerurlaub), könnte das hilfreich sein. Andererseits bedeutet es auch mehr Aufwand bei der Verwaltung und eventuell doppelte Kontogebühren.

Habt ihr Erfahrungen mit so einem Zwei-Konto-System? Welche Vor- und Nachteile seht ihr? Und falls ja - wie organisiert ihr das konkret? Würde mich über eure Meinungen freuen, bevor ich den Schritt wage.

Gruß Harald


1 Antwort
Andreas W.
Beiträge: 22
(@andreas-weber)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Hi Harald,

kann deine Überlegung gut nachvollziehen. Ich nutze seit Jahren ein ähnliches System und bin sehr zufrieden damit. Hab allerdings einen etwas anderen Ansatz gewählt.

Bei mir läuft das Gehalt auch aufs Hauptkonto, aber ich hab zusätzlich ein Unterkonto bei derselben Bank für die fixen Ausgaben. Das spart Gebühren und macht die Verwaltung einfacher, weil alles in einer App/im Online-Banking läuft. Am Monatsanfang überweise ich automatisch einen festen Betrag für Miete, Nebenkosten etc. dorthin.

Der große Vorteil: Du siehst sofort, wieviel "freies" Geld du wirklich hast. Gerade bei größeren Anschaffungen wie deiner Klimaanlage hilft das enorm bei der Planung. Ich spare so auch gezielter für Investment-Sparraten, weil ich genau weiß, was nach den Fixkosten übrig bleibt.

Einziger Nachteil ist tatsächlich der etwas höhere Verwaltungsaufwand, aber nach ein paar Monaten läuft das automatisch. Falls du bei verschiedenen Banken machst, schau auf jeden Fall nach kostenlosen Konten - gibt ja genug Anbieter ohne Gebühren.

Kann das System definitiv empfehlen!

Andreas


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