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Sinking Funds: Unregelmäßige Ausgaben besser planen

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Maximilian Kramer
Beiträge: 10
Themenstarter
(@metallmax_78)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten
[#69]

Hallo zusammen,

ich bin gerade dabei, meinen beruflichen Neustart zu organisieren und merke, dass ich viele unvorhergesehene Ausgaben habe, die mich beim Budgetieren durcheinanderbringen. Zahnarzttermине, KFZ-Versicherung, Wartungen, irgendwann mal neue Kleidung – das alles kommt nie regelmäßig, aber regelmäßig zu. Früher, vor meinem 12-jährigen Break, hatte ich das besser im Griff.

Ich habe gehört, dass "Sinking Funds" helfen sollen, solche unregelmäßigen Posten zu planen. Aber ich verstehe noch nicht ganz, wie ich das konkret angehe. Soll ich mehrere separate Sparpötchen anlegen? Wie unterscheidet sich das von einem normalen Notgroschen? Und wie berechne ich realistische monatliche Raten dafür, wenn ich gerade wieder anfange, etwas aufzubauen?

Bin dankbar für praktische Tipps von euch, die das bereits erfolgreich nutzen!


1 Antwort
Werner Kleinhans
Beiträge: 12
(@werner52)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Maximilian, gute Frage. Das Prinzip ist eigentlich simpel: Du legst monatlich einen festen Betrag zur Seite für Ausgaben, die du kennst, die aber eben nicht jeden Monat anfallen. Zahnarzt zweimal im Jahr? 200€ geteilt durch 12 = ~17€ monatlich zur Seite.

Das unterscheidet sich vom Notgroschen dadurch, dass Sinking Funds für *bekannte* unregelmäßige Posten sind, während der Notgroschen für echte Überraschungen da ist. In deiner Situation – beruflicher Neustart – würde ich dir empfehlen, erst mal alle regelmäßigen Posten aus den letzten Jahren zusammenzutragen. Versicherungen, Wartungen, Zahnarzt. Dann durchschnittswerte bilden und monatlich beiseite legen. Als ehemaliger Bankangestellter sag ich dir: Das erspart dir später enormen Stress und verhindert, dass du plötzlich Schulden machen musst für etwas, das vorhersehbar war.


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