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Physisches Gold kaufen oder ETF - Was macht bei 30k mehr Sinn?

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Matthias Krüger
Beiträge: 3
Themenstarter
(@matthias82)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen
[#68]

Hallo zusammen,

stehe vor einer größeren Entscheidung und wollte mal eure Meinung hören. Hab ca. 30.000 EUR die ich gerne in Gold investieren möchte, bin aber unsicher ob physisch oder über ETF.

Bisher hab ich nur kleinere ETF-Positionen, aber bei Gold reizt mich auch der physische Besitz. Andererseits ist die Lagerung nicht ohne - Bankschließfach kostet ja auch, und zu Hause lagern macht mich nervös. Bei ETFs wie dem Xetra-Gold hätte ich die Steuervorteile und könnte auch kleinere Summen nachkaufen.

Was mich auch beschäftigt: Bin gerade am überlegen ob ich noch vor dem Sommerurlaub kaufen soll oder lieber warte. Gold steht ja aktuell ziemlich hoch, aber alle reden von weiterer Inflation.

Wie habt ihr das gelöst? Sind die Kosten bei physischem Gold wirklich so hoch wie immer behauptet wird? Und bei den ETFs - wie sicher ist das wirklich mit der physischen Hinterlegung?

Freue mich auf eure Erfahrungen!


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4 Antworten
Marcus Bauer
Beiträge: 2
(@marcus-bauer)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen

Also ich hab beides im Depot und kann Stefan nur zustimmen. Die Mischung macht's.

Physisch hab ich hauptsächlich 1oz Krügerrand und Maple Leafs - die sind beim Verkauf am liquidesten. Bei ETFs nutze ich den EUWAX Gold II, der ist auch physisch hinterlegt aber günstiger als Xetra-Gold.

Wegen dem Timing: Gold ist langfristig gedacht, da solltest du nicht zu sehr auf den perfekten Einstieg warten. Hab auch schon mal bei 1.800$ gekauft und später bei 2.100$ nachgelegt.


Antwort
Werner Kleinmann
Beiträge: 8
(@sparfuchs68)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Bei 30k würde ich definitiv ETF nehmen. Physisch wird teuer - Spread beim Kauf meist 3-5%, dann noch Lagerkosten... Bei nem ETF wie Xetra-Gold zahlst du nur die TER von 0,3% jährlich. Außerdem kannst flexibler nachkaufen.

Hab übrigens bei meinen USA-Reisevorbereitungen auch gemerkt wie schnell sich kleine Gebühren summieren - beim Gold ist das genauso.


Antwort
Lukas Weber
Beiträge: 3
(@l-weber26)
New Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Ich würde ehrlich gesagt erstmal bei ETFs bleiben, gerade wenn du noch keine Erfahrung mit physischem Gold hast. Die Lagerung ist echt nicht ohne - hatte mal einen Bekannten dem wurde das Schließfach aufgebrochen.

Bei ETFs bist du flexibler und kannst auch mal schnell verkaufen wenn nötig. Wie Marcus schreibt ist der EUWAX Gold günstiger, aber schau auch mal auf die Liquidität.

Und zum Timing: Hab bei ähnlichen Überlegungen in meinem anderen Thread gelernt dass Market Timing meist nicht funktioniert. Lieber schrittweise rein.


Antwort
Stefan Müller
Beiträge: 3
(@stefan-mueller72)
New Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Ich sehe das anders als SparFuchs68. Bei größeren Summen macht physisches Gold durchaus Sinn. Du musst nur vernünftig kalkulieren.

Bei 30.000 EUR und einem seriösen Händler wie pro aurum zahlst du etwa 2-3% Aufschlag auf den Goldpreis. Bankschließfach kostet je nach Bank 80-150 EUR pro Jahr. Macht bei 10 Jahren etwa 1.500 EUR Gesamtkosten.

Beim ETF zahlst du 0,3% TER jährlich, das sind 90 EUR pro Jahr, also 900 EUR über 10 Jahre. Dafür hast du aber kein echtes Gold in der Hand und bist abhängig vom Emittenten.

Mein Tipp: 70% ETF für Flexibilität, 30% physisch für das gute Gefühl. Timing ist schwierig - Dollar-Cost-Averaging über 6 Monate wäre eine Option.


Antwort
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