Hallo zusammen,
ich beschäftige mich schon länger mit dem Thema Geldanlage und lese immer wieder, dass Buy-and-Hold die bessere Strategie sein soll als Market-Timing. Aber ehrlich gesagt verstehe ich das nicht so ganz.
Wenn ich sehe, dass der Markt crasht - wie 2020 oder 2008 - warum soll ich dann einfach aussitzen und zusehen, wie mein Depot um 30-40% fällt? Wäre es nicht klüger, vorher zu verkaufen und dann günstig wieder einzusteigen? Klar, man kann den perfekten Zeitpunkt nicht vorhersagen, aber wenn man sieht dass es bergab geht...
Ich habe einen ETF-Sparplan auf den MSCI World laufen (seit 3 Jahren, etwa 25k angespart) und überlege immer wieder, ob ich nicht aktiver werden sollte. Gerade bei der aktuellen Marktlage mit Inflation, Zinswende etc. - da kann doch nicht einfach stupide weitersparen die richtige Lösung sein?
Könnt ihr mir mal erklären, warum alle Experten so auf Buy-and-Hold schwören? Was übersehe ich da? Gibt es wirklich Studien die zeigen, dass man mit Market-Timing schlechter abschneidet?
Danke schonmal für eure Hilfe!