Hallo zusammen, ich bin derzeit dabei, meine Finanzstruktur neu zu bewerten und stoße dabei auf die Frage der Umschuldung. Ich habe aktuell zwei ältere Konsumkredite laufen – einer aus 2019 mit 5,8%, der andere von 2021 mit 4,9%. Die Zinsumfeld hat sich ja deutlich verschoben, und ich frage mich, ob es Sinn macht, diese jetzt zu einem neuen Kredit zusammenzufassen.
Aus meiner Erfahrung mit Finanzoptimierungen weiß ich, dass man bei solchen Entscheidungen genau rechnen muss. Was mich interessiert: Welche Faktoren spielen eine Rolle? Gibt es versteckte Kosten wie Vorfälligkeitsentschädigungen oder Bearbeitungsgebühren, die das ganze Vorhaben wieder unrentabel machen? Und wie prüfe ich konkret, ob sich eine Umschuldung rechnet – gibt es da eine Art Faustformel?
Die Gesamtsumme liegt bei ca. 28.000€, Rest laufzeit insgesamt ca. 4 Jahre. Im Juli ist ja meist Zeit für solche strategischen Überlegungen. Freue mich auf eure Erfahrungen!
Markus, gute Frage – ich hab sowas ähnlich überlegt, als ich mein Auto geleased habe und später überlegte, ob Umfinanzierung sinnvoll wäre. Bei mir war es aber anders gelagert. Bei deinem Fall würde ich konkret rechnen: Vorfälligkeitsentschädigungen (oft 1-2% der Restschuld), neue Bearbeitungsgebühren, evtl. Makler – das addiert sich schnell auf 500-1.500€. Bei nur 28k€ und kurzer Laufzeit kann das marginal wirken. Wichtig: Welchen Zinssatz bekommst du für eine Umschuldung angeboten? Wenn nur 0,5-1% Ersparnis, würde ich skeptisch sein.
Hallo Markus, danke der Frage – ich versuche gerade selbst, mein Banking besser zu organisieren und bin neu hier im Forum. Eine Frage dazu: Wenn du die beiden Kredite zusammenfasst, sinkt ja auch die Zahl deiner Ausgaben insgesamt, oder? Ich stelle mir vor, dass weniger Verträge auch psychologisch hilft, den Überblick zu behalten. Aber wie steht es mit den Gebühren beim neuen Kreditgeber? Muss man da mit versteckten Kosten rechnen?