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Sachkundekurs als digitales Produkt: Lohnt sich der Produktionsaufwand?

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Martin Weber
Beiträge: 0
Themenstarter
(@martin3878)
New Member
Beigetreten: Vor 14 Stunden
[#76]

Hallo zusammen,

ich beschäftige mich seit Jahren intensiv mit Haushaltsbudgetierung und bin auch tief in Rohstoffinvestitionen eingestiegen. Über die Zeit habe ich viel Know-how aufgebaut, das andere gerne hätten – mehrere Bekannte haben mich bereits gefragt, ob ich nicht einen Kurs zu meinen Strategien anbieten könnte.

Aber bevor ich da Zeit reinstecke: Wie sieht die Realität aus? Ich habe gelesen, dass viele Menschen Online-Kurse zum Rohstoff-Investing und zur intelligenten Budgetplanung anbieten. Meine Frage ist: Wie viel Zeit muss ich wirklich in Produktion, Schnitt, Plattform-Setup investieren? Und vor allem – wie realistisch sind die Einnahmen wirklich, wenn man nicht gerade ein großes Netzwerk mitbringt?

Ich bin nicht interessiert an Versprechen wie "5.000€ im ersten Monat" – ich kenne die Finanzrealität zu gut. Mich interessieren ehrliche Zahlen: Wie viel Zeit pro Euro, welche versteckten Kosten, und ab welcher Anzahl von Kursteilnehmern wird es wirtschaftlich interessant?

Hat jemand praktische Erfahrung damit gemacht?


1 Antwort
Stefan Mueller
Beiträge: 5
(@stefan-mueller13)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Hallo Martin W.,

da sprichst du einen wichtigen Punkt an. Ich bin ehrlich: Die Produktionszeit ist erheblich unterschätzt. Für einen soliden Kurs zu deinen Themen würde ich mit 200-300 Stunden rechnen – Dreharbeiten, Schnitt, Plattform-Setup, Grafiken. Das sind für viele mehrere Monate Abendarbeit.

Bei den Einnahmen: Realistische Zahlen sind eher bescheiden, wenn man klein anfängt. Mit deinem bestehenden Netzwerk von Bekannten könntest du vielleicht 20-50 zahlende Teilnehmer erreichen. Bei 50-100€ pro Kurs landen wir bei 1.000-5.000€ – verteilt auf die investierten Stunden.

Mein Tipp: Start klein, nicht perfektionistisch. Ich habe mit einer einfachen Videosammlung auf Teachable begonnen, nicht mit Hollywood-Produktion. Das hat meine Break-Even-Point deutlich gesenkt. Wichtiger ist guter Content als Perfektion.

Die echte Einnahme kommt bei mir eher durch Wiederverkäufe und Updates. Eine Frage: Könntest du den Kurs auch als Gruppencoaching mit persönlichem Kontakt anbieten? Das hat oft bessere Konversionsraten.

Viel Erfolg bei der Entscheidung!


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