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Handwerk als Nebenverdienst: Welche Plattformen lohnen sich wirklich?

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Hans Weber
Beiträge: 7
(@h-weber55)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Ich kenn das aus einer ganz anderen Perspektive – als Rentner, der selbst öfter Handwerker braucht! 😄

Ich hab schon ein paarmal über solche Plattformen jemanden gesucht und muss sagen: Die Qualitätsunterschiede sind enorm. Was ich als Auftraggeber beobachtet habe ist, dass Handwerker ohne offiziellen Gewerbeschein bei den Plattformen zum Teil schlecht bewertet werden, weil Kunden unsicher sind, ob das alles rechtens ist. Das könnte für dich relevant sein.

Bei Helpling ist es glaube ich hauptsächlich auf Reinigungsdienstleistungen ausgerichtet, das wäre für Renovierungsarbeiten also eher nix. MyHammer und ähnliches scheinen eher zu passen, aber wie Marcus geschrieben hat, die Kosten für Leads klingen nicht ohne.

Für mich persönlich – ich hab nach meiner Baufinanzierung das Thema Sachwerte und handwerkliche Eigenleistung neu schätzen gelernt. Kann mir vorstellen dass du über lokale Kleinanzeigen oder Nachbarschaftsportale wie nebenan.de einfacher und günstiger an Aufträge kommst als über große Plattformen. Zumindest in meiner Gegend ist das sehr aktiv.


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Markus Breitner
Beiträge: 3
(@markus-breitner12)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen

Ich schreib hier mal ne etwas andere Perspektive rein, weil ich das Thema kritischer sehe als die anderen.

Plattformen wie MyHammer haben ein strukturelles Problem: Die Macht liegt beim Plattformbetreiber, nicht beim Dienstleister. Du bist Preisnehmer, nicht Preismacher. Die Bewertungslogik kann willkürlich wirken, und du baust nichts auf, was dir wirklich gehört – kein eigenes Kundennetzwerk, keine Marke.

Dazu kommt: Ohne Meisterbrief bei relevanten Gewerken bist du rechtlich eingeschränkt. Was genau du machen darfst, ist oft unklar und variiert je nach Bundesland bzw. Handwerksordnung. Das kann im Schadensfall teuer werden – Haftung, keine Betriebshaftpflicht, nix.

Ich würde dir empfehlen, das gleiche kritische Denken zu nutzen, das du bei Investment-Apps anwendest: Welche Kosten sind wirklich transparent, wer verdient eigentlich an wem, und was passiert wenn die Plattform die Konditionen ändert? Wenn du auf nebenan.de oder direkte Weiterempfehlung setzt, umgehst du zumindest das Provisionsthema.


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