Hallo zusammen,
bin total frustriert. War über 20 Jahre bei meiner Sparkasse und hatte bisher nur 3€ Kontoführungsgebühren. Jetzt kam ein Brief - ab nächstem Monat sollen es 12€ werden! Das sind 144€ im Jahr nur fürs Girokonto.
Meine Beraterin meinte, das läge an den niedrigen Zinsen und neuen Regulierungen. Aber ehrlich gesagt nutze ich die Filiale eh nur noch selten. Online Banking mache ich sowieso meistens.
Jetzt überlege ich zu einer Direktbank zu wechseln. ING oder DKB werden hier oft empfohlen und kosten nix. Aber ist das wirklich so einfach? Was passiert wenn ich mal Bargeld brauche oder Probleme habe?
Meine Freundin bei der Volksbank zahlt sogar 15€ seit diesem Jahr. Ist das der neue Standard bei allen Filialbanken? Und warum jetzt auf einmal so viel mehr?
Würde mich über eure Erfahrungen freuen. Lohnt sich der Wechsel wirklich oder gibt es Nachteile die man bedenken sollte?
Die Filialbanken müssen ihre hohen Kosten irgendwie decken - Filialen, Personal, das alles kostet. Direktbanken haben diese Kostenstruktur nicht, deshalb können sie kostenlose Konten anbieten.
Ich bin vor 3 Jahren zur DKB gewechselt und bereue es nicht. Bargeld bekomme ich an jedem Automaten kostenlos (Visa-Karte), Online-Banking funktioniert einwandfrei. Bei Problemen gibt es eine Hotline, die ist zwar nicht um die Ecke, aber bisher immer erreichbar gewesen.
Der Wechselservice funktioniert auch gut - die neue Bank übernimmt alle Lastschriften und Daueraufträge. Dauert etwa 2-3 Wochen, aber läuft automatisch ab. 144€ im Jahr sind schon ne Menge Geld für nichts.