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Zwei oder drei Geschäftskonten gleichzeitig – wer macht das wirklich so?

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Rolf Hartmann
Beiträge: 5
(@r-hartmann)
Active Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Ich nutz seit Jahren zwei Konten und würde nie mehr zurück auf nur eines. Der Gedanke "was ist wirklich meins und was gehört dem Finanzamt" kostet mental einfach zu viel Energie wenn man das nicht sauber trennt.

Aber: Ich halt das bewusst bei zwei. Steuerkonto läuft bei einer günstigen Direktbank ohne Grundgebühr, da gehen monatlich automatisch die Rücklagen rein. Das Hauptkonto ist bei meiner Hausbank wo ich auch Finanzierungen laufen hab – da ist die persönliche Beziehung wichtiger als die Kontogebühr.

Das Argument mit dem DATEV-Export ist berechtigt, aber wenn dein Steuerberater ein ordentliches Tool nutzt ist eine zweite CSV nicht wirklich ein Problem. Drei wären dann schon eher grenzwertig. Ich würd wie gesagt beim Zweikonten-Modell bleiben, zumindest für den Anfang. Kannst ja immer noch aufstocken wenns Sinn macht.


Antwort
Thomas Kern
Beiträge: 8
(@thomask)
Active Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Zwei Konten – ja. Drei – nein, zumindest nicht als Kleinbetrieb. Das ist meine klare Meinung nach jahrelanger Praxis.

Das Steuerkonto ist eigentlich Pflicht wenn man dazu neigt, Rücklagen zu vergessen. Einfach eine Dauerüberweisung einrichten, 25-30% jeder größeren Einnahme rüberbuchen, fertig. Das nimmt einem den Kopfaufwand ab.

Ein drittes Projektkonto macht aus meiner Sicht nur Sinn wenn du mehrere Projekte parallel hast und davon auch verschiedene Auftraggeber oder Gesellschafter involviert sind – also wenn es buchhalterisch wirklich eine saubere Trennung braucht. Für ein Sommerprojekt das du alleine steuerst würde ich das nicht tun. Die Komplexität im DATEV-Export rechtfertigt das in den wenigsten Fällen bei kleinen Betrieben.


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