Also meine Erfahrung ist: Mit mehreren kleineren Projekten parallel wird's einfach stressiger als nötig. Ich nutze für meine verschiedenen ETF-Strategien längst separate Depots, und bei Konten würde ich ähnlich argumentieren. Die Gebühren sind heute oft negligible, dafür gewinnst du Klarheit – vor allem für die Steuererklärung und wenn es mal zu einer Betriebsprüfung kommt. Ein separates Konto signalisiert auch: Das ist gewerblich gemeint, nicht irgendein privates Nebending. Mein Tipp: Mindestens für den Blog mit regelmäßigen Einnahmen ein Geschäftskonto eröffnen, die ganz sporadischen Sachen könnten noch beim Privatkonto bleiben.
Tobias, ich kenne das aus dem Immobilien-Crowdinvesting – irgendwann ist der Punkt erreicht, wo die Komplexität nicht mehr in deinen Kopf passt. Bei dir sehe ich das ähnlich. Mein Ansatz: Ein Hauptkonto für die regelmäßigen Einnahmen (Blog, Beratungen), der Rest kann zusammengefasst werden. Das spart Gebührenwirrwarr und ist trotzdem trennbar genug. Schau dir mal an, wie deine Bank das handhabt – manche bieten Unterkoten an, das könnte auch eine Mittelweg sein. Wie ich früher geschrieben habe, auch bei mehreren Projekten sollte die Struktur dir dienen, nicht umgekehrt.
Kurz und ehrlich: Für deine Situation mit mehreren kleinen Säulen würde ich sagen – ein Konto reicht. Wichtiger ist, dass du saubere Beschreibungen bei den Transaktionen nutzt. Ich bin auch angestellt, habe nebenher verschiedenes, und mir hilft der Puffer mehr als die Konten-Psychologie. Lass nicht die Bank dich verwirren, die verdienen ja an jeder Gebühr.
Interessante Frage, gerade weil du mehrere Asset-Klassen hast. Ich bin gerade selbst wieder dran, meine Struktur neu aufzubauen – für Rohstoff-Investments und andere Sachen. Mein Rat: Rechtlich brauchst du wohl nicht mehrere Konten, aber praktisch ist ein Geschäftskonto ab dem ersten regelmäßigen Euro sauberer. Spart dir später Fragen beim Finanzamt. Schau dir die Kontist oder Wise Optionen an, da sind die Gebühren gering.