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Notfallfonds vs. Sparkonto - wo sollte mein Puffer sitzen?

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Mira Mueller
Beiträge: 0
Themenstarter
(@mira_1995)
New Member
Beigetreten: Vor 11 Stunden
[#151]

Hallo zusammen, ich bin relativ neu hier und möchte endlich meine Finanzen besser organisieren. Mich verwirrt gerade eine grundsätzliche Frage: Ich habe mir angewöhnt, etwa 4-5 Monatsgehälter als Sicherheitspuffer zu halten. Das liegt momentan auf einem normalen Sparkonto mit mageren 1,5% Zinsen – das fühlt sich irgendwie falsch an angesichts der ganzen Geldanlage-Möglichkeiten, die es ja gibt.

Mein Problem: Ich weiß nicht, ob ich diesen Notfallfonds lieber kurzfristig verfügbar halten sollte oder ob ich einen Teil davon langfristiger anlegen kann. Wie macht ihr das? Gibt es da eine Faustregel, wie viel wirklich sofort zugänglich sein muss und wie viel ich beruhigt in etwas mit besserer Rendite stecken könnte? Aktuell verdiene ich stabil, aber möchte trotzdem flexibel bleiben. Freue mich auf eure praktischen Tipps!


1 Antwort
Marco Keller
Beiträge: 0
(@marco87)
New Member
Beigetreten: Vor 1 Woche

Hey Mira M., gute Frage! Bei mir läufts so: Ich halte etwa 2 Monatsgehälter auf einem kostenlosen Tagesgeldkonto - das ist schnell da, wenn was schiefgeht. Der Rest vom Puffer wandert in kurzfristige Anlagen, hauptsächlich Staatsanleihen und aktuell auch in etwas volatilere Positionen, da bin ich aber vorsichtig.

Die Faustregel die ich fahre: Was du innerhalb von 1-2 Wochen brauchen könntest, gehört auf Tagesgeld. Alles was länger Zeit hat, kann arbeiten gehen. Bei stabilen Einnahmen wie bei dir würde ich auch sagen, dass 4-5 Monatsgehälter vielleicht ein bischen übergrosszügig sind - 3-4 reichen oft.

Schau dir mal Tagesgeldkonten bei verschiedenen Banken an, da kriegst du derzeit 3-4% ohne großes Risiko. Für den Rest könntest du über sichere Anleihen oder einen kleinen ETF-Anteil nachdenken. Musst aber echt klar sein, was "Notfall" für dich bedeutet.


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