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50k Rücklage: Immobilie vs. Wertpapiere bei Familienzuwachs?

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Marco Kellner
Beiträge: 1
Themenstarter
(@marco_198792)
New Member
Beigetreten: Vor 8 Stunden
[#37]

Moin zusammen,

wie viele hier wahrscheinlich stehe ich vor der typischen Situation: Baby kommt in etwa 2 Jahren und wir haben 50k auf der hohen Kante. Jetzt überlege ich, wie ich das Geld am besten anlege.

Meine bisherige Überlegung war eigentlich: Alles in einen breiten ETF (FTSE All-World oder so) und gut ist. Zeithorizont von 15+ Jahren sollte ja reichen. Aber meine Frau meint, wir sollten lieber diversifizieren - Teil in ETFs, Teil auf Tagesgeld lassen, vielleicht sogar über eine kleine Immobilie als Kapitalanlage nachdenken?

Das verwirrt mich ehrlich gesagt. Als Projektmanager bin ich eigentlich gewohnt, strukturiert zu planen, aber bei Geldanlage mit Kind im Hinterkopf bin ich unsicher. Brauchen wir nicht eher Liquidität? Andererseits - wenn das Geld 15-20 Jahre arbeiten kann, warum dann nicht voll in Aktien?

Jetzt im Frühjahr denke ich auch daran, dass eventuell eine Eigentumswohnung zur Vermietung interessant wäre. Preise sind zwar hoch, aber Zinsen gehen langsam runter.

Wie seht ihr das? Alles in ETFs oder doch aufteilen? Welche Erfahrungen habt ihr gemacht?


1 Antwort
Andreas Mueller
Beiträge: 0
(@andreas-mueller)
New Member
Beigetreten: Vor 5 Tagen

Hallo,

aus meiner Beratungspraxis kann ich dir sagen: Deine Frau hat einen wichtigen Punkt. Mit Baby solltest du definitiv nicht alles auf eine Karte setzen.

Meine Empfehlung wäre eine 3-Säulen-Aufteilung: 15k als Notgroschen aufs Tagesgeld (Kinder kosten immer mehr als geplant), 25k in deinen ETF und 10k als "Gelegenheitskasse" für eventuell günstige Investmentchancen.

Bei der Immobilie als Kapitalanlage bin ich momentan vorsichtig. Die Preise sind noch sehr hoch und als Erstinvestor unterschätzt man oft die Nebenkosten und den Aufwand. Hab schon Familien gesehen, die sich damit übernommen haben, gerade wenn dann das Kind da ist.

Dein ETF-Ansatz ist grundsätzlich richtig, aber mit Familie brauchst du mehr Flexibilität. Falls doch mal ein Jobwechsel ansteht oder die Partnerin länger zu Hause bleibt - dann bist du froh über Liquidität.

Lass die Immobilie erstmal weg und konzentrier dich auf die bewährten Säulen. Nach 2-3 Jahren mit Kind kannst du immernoch schauen.


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